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Fachsymposium „Handwerk 4.0: Zukunftsszenarien zum Weiterbildungsbedarf in handwerklichen Berufen

Der Beirat IT-Weiterbildung der Gesellschaft für Informatik e.V. veranstaltet am 25.09. im Smart Data Forum des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts ein Fachsymposium zu den digitalen Kompetenzen im Handwerk u.a. in Kooperation mit dem Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk. Interessierte können sich online zum Symposium anmelden.

Prof. Barbara Schwarze, Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V., führt durch die Podiumsdiskussionen zu den Themen "Herausforderung der Digitalisierung für den IT-Mittelstand und das Handwerk" und "Leitlinien für den Erwerb digitaler Kompetenzen im Handwerk".

Die Digitalisierung erfasst alle Lebens- und Arbeitsbereiche, so auch das Handwerk. Das Handwerk ist ein wichtiger Motor für Wachstum und Wohlstand in Deutschland. Mit fast einer Million Betrieben stellt es einen wesentlichen Teil des Mittelstands dar. Darüber hinaus ist das facettenreiche Handwerk „Ausbilder der Nation“: Über 27 Prozent aller Auszubildenden sind im Handwerk beschäftigt. Mit dem Aufgreifen der Themen Digitalisierung und Energieeffizienz sichert das Handwerk seine Zukunftsfähigkeit.

Die Digitalisierung eröffnet dem Handwerk gänzlich neue Möglichkeiten: Betriebe können neue Kundenkreis zu erschließen (z. B. über Online-Konfiguratoren), neue Serviceangebote entwickeln und Betriebsprozesse effizienter zu gestalten (z. B. durch das Internet of Things), individuelle Produkte herstellen (z. B. durch 3D-Druck), die Kundenberatung verbessern (z. B. durch Virtual Reality), die Ausbildung verbessern (z. B. durch Simulatoren) oder die Mitarbeiter entlasten (z. B. durch Roboter).

Doch damit ändern sich auch die Anforderungen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Handwerksbetrieben in rasanter Geschwindigkeit. Die Weiterbildung im Handwerk umfasst u.a. die berufliche Fortbildung. Diese wird im Berufsbildungsgesetz und in der Handwerksordnung geregelt. Neben bundesweit geltenden Fortbildungsverordnungen gibt es Kammerregelungen, die auch regionale Erfordernisse berücksichtigen. Die Bundesregierung hat für die unterschiedlichsten Bereiche Fortbildungsverordnungen erlassen, in denen die Prüfungsinhalte festgelegt werden. Beispiele hierfür sind die Abschlüsse der Industriemeisterinnen und Industriemeister, der Fachwirtinnen und Fachwirte, der Fachkaufleute und die Abschlüsse im IT-Bereich.

Insbesondere im IT-Bereich ändern sich die Anforderungen derart rasant, dass heute nur sehr schwer abzusehen ist, welche Kompetenzen das Handwerk in Zukunft benötigt. Der Beirat Weiterbildung der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) will mit dem Symposium „Handwerk 4.0: Zukunftsszenario zum Weiterbildungsbedarf im Handwerk“ in Berlin den Bedarf zum Erwerb digitaler Kompetenzen identifizieren und ein Zukunftsszenario für die künftige Weiterbildung von Fachkräften im Handwerk entwerfen. Die zentrale Fragestellung lautet:

Welche Chancen bietet die Digitalisierung für das Handwerk und welche Kompetenzen werden die Beschäftigten dann benötigen?

Im Rahmen des Symposiums werden Zukunftsszenarien zur Digitalisierung erarbeitet und diskutiert. Ziel ist es benötigte Kompetenzfelder für die Weiterbildung von Handwerkern zu identifizieren und ihre Umsetzung in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs einzubringen. Die Ergebnisse sollen in einem Papier mit Handlungsempfehlungen zusammengefasst werden.

Quelle: gi.de/veranstaltung/fachsymposium-handwerk-40

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