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GEWINN-Vortrag an der Hochschule Hannover

Welchen Mehrwert haben Gender und Diversity in Forschung und Lehre der Informatik? Dieser Frage wurde in der Vortragsreihe "Mehrwert durch Gender & Diversity in der Informatik" an der Hochschule Hannover nachgegangen. Prof. Dr. Nicola Marsden, Leiterin des GEWINN-Verbundprojektes, hielt am 3. Juli 2018 den Abschlussvortrag.

Welchen Mehrwert haben Gender und Diversity in Forschung und Lehre der Informatik? Dieser Frage wurde in einer Vortragsreihe an der Hochschule Hannover nachgegangen. Vier Informatikerinnen gaben jeweils unterschiedliche Einblicke in vielfältige berufliche Tätigkeitsfelder und  Gestaltungsmöglichkeiten. Mit ihren individuellen Berufswegen sind sie motivierende weibliche und nichtbinäre Role-Models für Studierende und gaben anschauliche Beispiele für Gender und Diversity in Forschung und Lehre der Informatik. Prof. Dr. Nicola Marsden, Leiterin des GEWINN-Verbundprojektes, hielt am 3. Juli 2018 den Abschlussvortrag dieser mehrwöchigen Vortragsreihe, die unter dem Titel "Mehrwert durch Gender & Diversity in der Informatik" stand.

Während ihres Vortrags "Geschlechterstereotype in der Entwicklung von Mensch-Technik-Interaktion" im Rahmen des GEWINN-Projektes beleuchtete Prof. Dr. Nicola Marsden die verschiedenen Möglichkeiten, wie Design- und Entwicklungsteams Nutzerinnen und Nutzer in ihre Aktivitäten einbeziehen bzw. diese repräsentieren. Es wurde dabei reflektiert, für wen technische Artefakte entwickelt werden und welche Rolle eine intersektionale Herangehensweise an Mensch-Computer-Interaktion spielen kann.
Sie stellte beispielsweise verschiedene Möglichkeiten vor, Nutzerinnen und Nutzer im Gestaltungsprozess sichtbar werden zu lassen. Ein besonderes Augenmerk legte Prof. Dr. Nicola Marsden dabei auf Personas – eine Methode, in der fiktive Personen geschaffen werden, um die Entwicklerinnen und Entwickler mit den Nutzerinnen und Nutzern in Verbindung zu bringen: Informationen zur Zielgruppe sollen so durch die Verkörperung als konkrete Person plastisch und lebendig erscheinen. Vor dem Hintergrund sozialpsychologischer Erkenntnisse zu Personenwahrnehmung und Gruppenprozessen stellte sie in ihrem Vortrag Möglichkeiten und Grenzen des Zugangs zu Nutzerinnen und Nutzern im Gestaltungsprozess dar. Prof. Dr. Nicola Marsden fand viele anschauliche Beispiele, da sie an der Schnittstelle von Informatik, Gender Studies und Sozialpsychologie forscht und der Frage nachgeht, wie IT und die Prozesse der IT-Entwicklung bzw. -Gestaltung für Menschen in all ihrer Diversität zugänglich sein können. 

Weitere Informationen sowie den Flyer der Veranstaltungsreihe finden Sie auf der Internetseite der Hochschule Hannover .

Quelle: www.gender-wissen-informatik.de

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