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Deutscher Frauenrat: Genderperspektiven nach Rio+20

Genderperspektiven nach Rio+20: Strategien für die Zukunft, die WIR wollen. Unter diesem Titel veranstalteten genanet und der Deutsche Frauenrat am 14. September ein Auswertungstreffen, bei dem das Abschlussdokument des UN-Nachhaltigkeitsgipfels im Juni 2012 einer kritischen Bewertung unterzogen und Möglichkeiten der Weiterarbeit ausgelotet wurden.

Zum Auftakt bewertete Sascha Gabizon von „Women of Europe for a Common Future (WECF), einer der drei Partnerorganisationen, die gemeinsam die Positionen vieler hundert Frauen-NGOs weltweit zusammengefasst und auf dem UN-Gipfel in Rio als „Major Group“ der Frauen vertreten hatten, die Ergebnisse:

Gegenüber den Abschlussdokumenten der UN-Nachhaltigkeitskonferenzen 1992 und 2002 blieben die diesjährigen Ergebnisse aus frauenrechtlicher Perspektive deutlich zurück und hätten keinerlei Verbindlichkeit.

In der Veranstaltung ging es auch um die konkrete Erarbeitung und Weiterbearbeitung des Themas Green Economy: Gender_gerecht in frauen- und geschlechterpolitischen Interessenvertretungen.

Kira Stein, Vorstandsmitglied des Deutschen Frauenrates und Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. referierte die vielfältigen Aktivitäten, die die Frauenlobby in Vorbereitung auf den UN-Gipfel in Rio unternommen hatte; u.a. der Studienteil zu Green Economy und das daraus resultierende Eckpunktepapier , der begleitende Schwerpunkt in der Zeitschrift FrauenRat und das Parlamentarische Frühstück im Mai 2012. Im Deutschen Frauenrat und verschiedenen Mitgliedsverbänden würde das Thema derzeit besonders auch unter dem Aspekt der Care-Ökonomie diskutiert. Stein machte in diesem Zusammenhang auch auf den aktuellen Brief des Deutschen Frauenrates an Michelle Bachelet , die Direktorin von UN Women aufmerksam. Darin wird die Ausrichtung einer 5. Weltfrauenkonferenz kritisch bewertet und stattdessen Alternativen vorgeschlagen.

Mehr dazu auf: www.frauenrat.de

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