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KI, Genderfragen und Diskriminierungen

SIRI, ALEXA, CORTANA: Die KI-Assistenzsysteme, die im alltäglichen Gebrauch sind, haben Frauennamen und sprechen mit Frauenstimmen, „weißen“ Frauenstimmen. Alexa organisiert unseren Tag, beantwortet Fragen, bucht das Hotel und bestellt Katzenfutter.

Sie haben keinen Körper, aber (imaginierte und programmierte) Eigenschaften: Sie sind hilfsbereit, unterstützend, vertrauenswürdig, verlässlich, kompetent, effizient, geduldig und anspruchslos. Die Voreinstellungen der Frauenstimmen lassen sich ändern; aber als Voreinstellungen sind sie Ausdruck gesellschaftlicher Vor-Einstellungen, anhand derer die Systeme in das Leben integriert werden. Die Hersteller sagen, dass die Verbraucher weibliche Stimmen wollen. Und das mag ja so sein: Clifford Nass und Scott Brave beschrieben schon 2005, dass weibliche Stimmen in der Mensch-Computer-Interaktion suggerieren, Hilfe anzubieten, um die Probleme selbst zu lösen; männliche Stimmen suggerieren, uns Lösungen mitzuteilen.

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