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Übergabe der W20-Forderungen an Bundeskanzlerin Merkel – im Interview dazu die Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V., Prof. Barbara Schwarze

Heute werden anlässlich des Women 20(W20)-Summit in Berlin Bundeskanzlerin Angela Merkel die Forderungen des stattgefundenen Dialogprozesses der vergangenen Monate als finales Kommuniqué überreicht. W20 setzt sich für die stärkere wirtschaftliche Teilhabe von Frauen weltweit ein.

Im Rahmen der diesjährigen deutschen G20-Präsidentschaft beauftragte die Bundesregierung den Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. und den Deutschen Frauenrat mit der Organisation des Dialogprozesses Women20, in dessen Verlauf konkretere Maßnahmen und Projekte formuliert wurden. Beide Organisationen engagieren sich ebenfalls in dem vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. koordinierten Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT.".

Aktiv an der Ausarbeitung der Botschaften wirkte als Expertin Prof. Barbara Schwarze, Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V., mit und brachte durch ihren Vortrag zum Thema „Digitale Inklusion“ neue Impulse mit ein. „Jede und jeder von uns sollte sich bewusstmachen, dass der digitale Wandel überall eintreten wird und in zahlreichen Branchen bereits rasant in Arbeitsabläufe und den Fortbestand von Arbeitsplätzen eingreift! Das Thema Digitalisierung erfasst in weitreichendem Umfang insbesondere auch Branchen mit hoher Frauenbeschäftigung, wie Banken-, Finanzen-, Versicherungswesen oder Verwaltungen, aber auch die sozialen Dienstleistungen und den Handel. Dies bedeutet gerade für Frauen eine notwendige umfassende Diskussion ihrer beruflichen Perspektiven und eine massive Investition in die digitale Weiterbildung. Daher ist es elementar, was die W20 mit ihrer Idee einer offiziellen AG und ihren Kernbereichen fordert!“, so Prof. Barbara Schwarze zu den Forderungen.

Auf dem Podium sitzen neun hochrangige Repräsentantinnen aus Politk und Zivilgesellschaft und diskutieren, links und rechts hängen Bildschirme zur Übertragung der Diskussion
Auf dem Podium sitzen neun hochrangige Repräsentantinnen aus Politk und Zivilgesellschaft und diskutieren, links und rechts hängen Bildschirme zur Übertragung der Diskussion

Kanzlerin Angela Merkel im Panel „Inspiring women: Scaling Up Women’s Entrepreneurship“, moderiert von Miriam Meckel

Kanzlerin Angela Merkel im Panel „Inspiring women: Scaling Up Women’s Entrepreneurship“, moderiert von Miriam Meckel

Mit ihrer Hauptzielsetzung ruft die W20 die G20-Staaten dazu auf, eine Arbeitsgruppe für die wirtschaftliche Stärkung von Frauen (working group on gender-inclusive growth) ins Leben zu rufen, zur Überwindung der geschlechtsspezifischen Kluft im digitalen Bereich. Die W20 appelliert mit ihrem Kommuniqué an die G20, ein besonderes Augenmerk darauf zu legen, die geschlechtsspezifische Kluft im digitalen Bereich in Bezug auf den Zugang, die Nutzung und die Auswirkungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) einzudämmen und schließlich zu beseitigen.

Auf dem Podium stehen die Preisträger und Preisträgerinnen des Wettbewerbs
Auf dem Podium stehen die Preisträger und Preisträgerinnen des Wettbewerbs

Preisverleihung des Wettbewerbs Eskills4Girls Hackathon, moderiert von Monika Jones

Preisverleihung des Wettbewerbs Eskills4Girls Hackathon, moderiert von Monika Jones

W20 braucht ein zentrales Sprachrohr, deshalb plädieren wir für diese Arbeitsgruppe auf der G20-Ebene. Nur so lassen sich die anderen drei Kernbereiche umsetzen, da sie sich bedingen, aber gebündelt werden müssen, um Wirkung zu erzielen“, erläutert Prof. Barbara Schwarze weiter. Das Kompetenzzentrum koordinierte mit dem bundesweiten Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag oder dem Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen - "Komm, mach MINT." bereits vielfältige Projekte um Mädchen und Frauen die Möglichkeiten um die Handlungskompetenzen von Frauen zu stärken und hat daher ein Verbundprojekt „Gender. Wissen. Informatik. Netzwerk zum Forschungstransfer des interdisziplinären Wissens zu Gender und Informatik“ (GEWINN) – gemeinsam mit der Hochschule Heilbronn und der Universität Siegen – gestartet. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung drei Jahre lang gefördert und soll wissenschaftliches Geschlechterwissen in einem Dialog zwischen Unternehmen und Wissenschaft weiterentwickeln, aufbereiten und für die praktische Umsetzung handhabbar machen. 

Das gesamte Interview mit Frau Prof. Schwarze finden Sie online auf unserer Website: https://kompetenzz.de/Presse/Prof.-Barbara-Schwarze-zum-W20-Dialogprozess

Weiteres zur Person und Portraitfoto: https://www.kompetenzz.de/Ueber-uns/Verein/Vorstand/Prof.-Barbara-Schwarze

Weitere Links:

Den Impulsvortrag zum Thema 'Digitale Inklusion' von Frau Prof. Schwarze zum Auftakt des internationalen Women20 Dialogs am 17. Februar 2017 können Sie hier nachlesen: www.w20-germany.org/W20_Dialogforum_Digitale_Inklusion_Prof._Barbara_Schwarze.pdf

Eine Kurzfassung auf Englisch dieses Vortrags wird im Bericht über Wege zur Überwindung der geschlechtsspezifischen digitalen Kluft von Menschenrechten des Amtes des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen mit aufgelistet: http://www.ohchr.org/EN/Issues/Women/WRGS/Pages/WaystoBridgetheGenderDigital.aspx

Im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft hat die Bundesregierung den VdU (Verband deutscher Unternehmerinnen) und den Deutschen Frauenrat (Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Frauenverbände) mandatiert, den Dialogprozess Women20 zu organisieren. Beide Organisationen engagieren sich ebenfalls im Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen. Weitere Informationen dazu:  http://www.w20-germany.org

Pressekontakt

Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.
Christina Haaf, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0521.106 7238
E-Mail: haafkompetenzzde

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