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W20-Dialogforum der Frauenverbände in Deutschland

Im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft hat die Bundesregierung den VdU (Verband deutscher Unternehmerinnen) und den Deutschen Frauenrat (Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Frauenverbände) mandatiert, den Dialogprozess Women20 zu organisieren. Beide Organisationen engagieren sich ebenfalls im Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen. In dem Dialogprozess aktiv eingebunden ist die Vorsitzende des Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V., Prof. Barbara Schwarze.

Die Forderungen aus dem laufenden Dialogprozess werden auf dem W20-Summit am 25./26. April in Berlin der Kanzlerin überreicht werden, die die Aufgabe übernommen hat, dies auch in den G20-Prozess einzuspeisen. Kernforderung an die G20 ist, eine Arbeitsgruppe für die wirtschaftliche Stärkung von Frauen aufzustellen (working group on gender-inclusive growth).
Der W20-Dialogprozess hat den Fokus auf 3 Eckpfeiler gelegt:

  • Inklusion auf dem Arbeitsmarkt
  • Finanzielle Inklusion und
  • die Digitale Inklusion

Auf der Konferenz der Frauenverbände als Auftakt des internationalen Women20 Dialogs am am 17. Februar 2017 hat die Vorsitzende des Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit einen Impulsvortrag zum Thema 'Digitale Inklusion' gehalten. Den Vortrag können sie hier nachlesen: www.w20-germany.org/W20_Dialogforum_Digitale_Inklusion_Prof._Barbara_Schwarze.pdf .

Die Ergebnisse des Forums am 17.02.2017 sind inzwischen online: www.w20-germany.org/w20-dialogforum-der-frauenverbaende-in-deutschland

Eine Zusammenfassung der Empfehlungen der Arbeitsgruppe Digitale Inklusion:

Überwindung der geschlechtsspezifischen Kluft im digitalen Bereich
Die digitale Revolution ist eine der großartigsten Möglichkeiten, jedoch auch gleichzeitig eine der größten Herausforderungen für die globale Wirtschaft. Die W20 appelliert an die G20, ein besonderes Augenmerk darauf zu legen, die geschlechtsspezifische Kluft im digitalen Bereich in Bezug auf den Zugang, die Nutzung und die Auswirkungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) einzudämmen und schließlich zu beseitigen.

Die Women20 fordert die G20 dazu auf:
  • die geschlechtsspezifische Trennung, insbesondere im Bereich von MINT-Fächern, zu bekämpfen, indem sie im Bildungssystem und in der Unternehmensentwicklung thematisiert wird sowie durch die Etablierung neuer Rollenbilder
  • einen Aktionsplan zu erstellen, der Frauen gleiche Zugangsrechte zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ermöglicht, Frauen eine effektive Ausbildung digitaler Fertigkeiten zur Verfügung zu stellen, Zielvorgaben für Frauen und Mädchen zum Studieren von MINT-Fächern festzusetzen sowie das Unternehmertum und Innovationen von Frauen in der IKT-Branche zu fördern
  • die Handlungskompetenz von Frauen zu stärken, IKT-basierte Unternehmen zu gründen oder eine Beschäftigung in dieser Branche aufzunehmen, zum Beispiel durch die Einrichtung von Finanzierungsmöglichkeiten für von Frauen gegründete Start-Ups und Steuerbegünstigungen für von Frauen geführte Unternehmen
  • in die Forschung und Entwicklung digitaler Werkzeuge zu investieren, die dazu beitragen, eine nachhaltige Existenzsicherung sowie Work-Life-Balance zu sichern, die nötig ist, um die Erwerbsbeteiligung von Frauen sowie die Arbeitsplatzqualität zu steigern
  • soziales weibliches Unternehmertum zu fördern
  • Geschlechterkriterien in der Wissenschaft und der Entwicklung festzulegen
  • die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Netzwerke von Frauen zu stärken

www.w20-germany.org/de

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