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D21-Digital-Index 2015 zeigt digitale Transformation der Gesellschaft

Die Initiative D21 und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie haben die Ergebnisse des D21-Digital-Index 2015 vorgestellt. Mit rund 33 000 Befragten ist der D21-Digital-Index die umfangreichste und aussagekräftigste Studie zur Entwicklung der Digitalen Gesellschaft. Er misst ihren Zugang, ihre Kompetenz, ihre Offenheit sowie ihre Nutzungsvielfalt bezogen auf digitale Medien und das Internet. Mit 51,6 Indexpunkten liegt der Digitalisierungsgrad der Bevölkerung 2015 leicht über dem Vorjahresniveau (51,3).

In seinem Eröffnungsstatement erläutert Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: „Der D21-Digital-Index zeigt die digitale Transformation der Gesellschaft und bietet uns eine wertvolle Datengrundlage, um den digitalen Wandel aktiv zu gestalten. Digitale Kompetenz, Vertrauen und Offenheit gegenüber den neuen Technologien sind die Voraussetzung dafür, dass jeder Einzelne und die Gesellschaft von den großen Chancen der Digitalisierung profitieren können. Der diesjährige Index zeigt, dass wir beim Zugang zum Internet und bei der Kompetenz auf einem gutem Weg sind. Wir müssen aber beim schnellen Breitband und mobilen Internet und bei der selbstbestimmten Nutzung des Internets insgesamt noch besser werden. Hieran arbeiten wir intensiv im Rahmen der Digitalen Agenda.“

Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21, sagt zu den von Dr. Malthe Wolf (TNS Infratest) vorgestellten Ergebnissen: „Für die Entwicklung der Digitalen Gesellschaft müssen der Bevölkerung die Chancen der Digitalisierung besser aufgezeigt und digitale Kompetenzen gefördert werden. Die Gesellschaft tut, was nötig ist, um sich der gesamtgesellschaftlichen Modernisierungswelle der Digitalisierung nicht zu verschließen. Ehrgeiz zeigen diejenigen, die in dem Veränderungsprozess einen persönlichen Vorteil und Nutzen erkennen. Wenn wir als Gesellschaft eine Spitzenposition erreichen wollen, müssen wir noch mehr tun für eine nachhaltige Aufklärung, Aus – und Weiterbildung im Umgang mit digitalen Medien und dem Internet.“

Der D21-Digital-Index ist eine Weiterentwicklung des (N)ONLINER Atlas (2001-2015). Er erfasst nicht nur, ob und wie die Deutschen ins Internet gehen, sondern auch, wie sie das Internet nutzen und wo Hindernisse liegen. Dabei wurde erstmals auch die mobile Internetnutzung erfasst: 53,9% der Deutschen ab 14 Jahren nutzen bereits mobiles Internet. Auch die Nutzung mobiler Geräte, insbesondere von Tablets (2015: 35%; 2014: 28%) und Smartphones (2015: 60%; 2014: 53%), steigt weiter deutlich an – dabei unterscheidet sich die Nutzung in den Bundesländern stark (68,3% in Hamburg, 39,4% in Brandenburg). Eine Steigerung ist auch bei der Nutzung neuer digitaler Dienste wie Streaming/On-Demand-Dienste, Smart-Home-Angebote oder elektronischer Gesundheitsdienste zu verzeichnen. Der Index bildet zudem das Datenbewusstsein und Vertrauen in die Sicherheit digitaler Angebote in der Bevölkerung ab und untersucht das Thema Arbeiten in der digitalisierten Welt: Mobile Arbeit, z.B. aus dem Homeoffice, nutzen 22% aller Berufstätigen. Hauptbarriere für eine moderne, digitalisierte Arbeit ist neben fehlenden Mitgestaltungsoptionen hinsichtlich Zeit und Ort (27%) die ständige physische Erreichbarkeit. Auch technische Barrieren, wie die Beschränkung des Internetzugangs

Die Studie und Informationen zum Projekt können Sie abrufen unter www.initiatived21.de/portfolio/d21-digital-index-2015/ .

Projektpartner
Die Studie wird herausgegeben von der Initiative D21 und der TNS Infratest GmbH, mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, FUJITSU, Capgemini Deutschland GmbH, Deutsche Telekom AG, Intel Deutschland GmbH, Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Bertelsmann Stiftung, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., Fiducia & GAD IT AG, Händlerbund e.V., Kompetenzzentrum Technik-Diversity Chancengleichheit e.V. und Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen.

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