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Absolventinnen und Absolventen in ausgewählten Studienbereichen der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften im Prüfungsjahr 2016

Die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen basieren auf dem Prüfungsjahr 2016 das sich aus der Summe des Wintersemesters 2015/2016 und dem nachfolgenden Sommersemester 2016 zusammensetzt, während die Anzahl der Studierenden insgesamt nur zum jeweiligen Wintersemester erhoben wird.

Achtung: Durch die Änderung der Fächersystematik gehört der Studienbereich Informatik nun zur Fächergruppe Ingenieurwissenschaften. Dadurch können die Zahlen, die sich auf die gesamte Fächergruppe beziehen, nur eingeschränkt mit den Zahlen des Vorjahres verglichen werden.

  • 126.938 Absolventinnen und Absolventen
  • 28.564 (22,5 %) Absolventinnen | 98.374 (77,5 %) Absolventen
  • Veränderung 2015 auf 2016: insgesamt +26,4%| Frauen: +23,7 % | Männer: +27,2 %
  • 11,5 % aller Absolventinnen und 40,5 % aller Absolventen entfallen auf die Ingenieurwissenschaften

Im Vergleich zum Prüfungsjahr 2015 steigt die Zahl der Absolventinnen und Absolventen der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften durch den Systematikwechsel drastisch um +26,4 % (+26.537). In erster Linie bedingt durch die neue Systematik schließen mit 126.938 Absolventinnen und Absolventen 2016 so viele Studierende ein ingenieurwissenschaftliches Studium ab wie nie zuvor.

Bei den Absolventinnen verzeichnet das Statistische Bundesamt 2016 einen Zuwachs von +23,7 % (+5.474) im Vergleich zum Vorjahr. Bei den Absolventen kommt es zu einer Zunahme von +27,2 % (+21.063). Da die Zahl der männlichen Absolventen noch stärker stieg als die der weiblichen, verringert sich der Frauenanteil in den Ingenieurwissenschaften – bedingt durch die Änderung in der Fächersystematik – um einen halben Prozentpunkt auf nunmehr 22,5 %.

Insgesamt hat sich die Zahl der von Frauen abgelegten Prüfungen zwischen 1995 und 2016 mehr als vervierfacht und ist im Prüfungsjahr 2016 so hoch wie nie zuvor (1995: 7.087; 2016: 28.564). Im gleichen Zeitraum hat sich auch die Zahl der von Männern abgelegten Prüfungen weit mehr als verdoppelt (1995: 43.770; 2016: 98.374).

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik

  • 37.177 Absolventinnen und Absolventen
  • 7.307 (19,7 %) Absolventinnen | 29.870 (80,0 %) Absolventen
  • Veränderung 2015 auf 2016: insgesamt -3,7 % | Frauen: -0,3 % | Männer: -4,3 %

Die Änderung der Fächersystematik hat 2016 im Vergleich zu 2015 zu einem Rückgang der Anzahl der Absolventinnen und Absolventen in Höhe von -1.373 geführt, da das bisher enthaltene Studienfach Werkstoffwissenschaften nun zum eigenständigen Studienbereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik geworden ist.

Bei den Absolventen ist dieser Rückgang deutlich signifikanter (-4,3 %, -1.348) als bei den Absolventinnen ( -25, -0,3 %). Der prozentuale Anteil der Frauen, die einen akademischen Grad im Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik erlangen, steigt dadurch von 19,0 % im Jahr 2015 auf 19,7 % in 2016 und kann seinen langsamen, aber stetigen Aufstieg fortsetzen.

Seit 2002 steigt die Zahl der von Frauen erworbenen akademischen Grade im Studienbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik kontinuierlich an und hat sich seitdem mehr als vervierfacht (2002: 1.626; 2016: 7.307).

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Elektrotechnik und Informationstechnik

  • Erstmalig 11,3 % Absolventinnen im Studienbereich Elektrotechnik
    und Informationstechnik
  • 15.037 Absolventinnen und Absolventen
  • 1.694 (11,3 %) Absolventinnen | 13.343 (88,7 %) Absolventen
  • Veränderung 2015 auf 2016: insgesamt -0,6 % | Frauen: +12,0 % | Männer: -2,0 %

Im Prüfungsjahr 2016 beenden 15.037 Frauen und Männer erfolgreich ihr Studium im Studienbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. Davon sind 1.694 weiblich und 13.343 männlich. Die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen sinkt 2016 leicht um -0,6 % (-97), nachdem sie im Vorjahr einen deutlichen Anstieg verbuchen konnte (2014 auf 2015: +9,2 %; +1.272). Im Vergleich zum Vorjahr und unterteilt nach Geschlecht bedeutet das bei den Frauen einen Anstieg um +12,0 % (+182) und bei den Männern einen Rückgang um -2,0 % (-279).

Da die Zahl der Absolventinnen steigt, während sich die der Männer gleichzeitig verringert, konnte sich der prozentuale Anteil der Frauen weiter erhöhen: Er steigt von 10,0 % im Jahr 2015 auf 11,3 % in 2016 und liegt damit so hoch wie nie zuvor.

Seit 2002 ist die Gesamtzahl der Abschlüsse immer weiter angestiegen und hat 2015 mit 15.134 erstmals wieder über dem Wert von 1995 gelegen. 2016 jedoch stagniert sie mit -0,6 % (-97) gegenüber dem Vorjahr.

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Bauingenieurwesen

  • 10.321 Absolventinnen und Absolventen
  • 3.112 (30,2 %) Absolventinnen | 7.209 (69,8 %) Absolventen
  • Veränderung 2015 auf 2016: insgesamt +3,2 % | Frauen: +4,3 % | Männer: +2,7 %

Die Zahl der Absolventinnen und Absolventen erreicht im Prüfungsjahr 2016 einen neuen Höchstwert: Mit 10.321 schließen so viele Absolventinnen und Absolventen ihr Studium ab wie nie zuvor. Unterteilt nach Geschlecht bedeutet das bei den Absolventinnen einen Anstieg der Zahlen um +4,3 % (+128) und bei den Absolventen um +2,7 % (+190) im Vergleich zum Vorjahr. Der prozentuale Frauenanteil im Prüfungsjahr 2016 erreicht mit 30,2 % einen neuen Höchstwert.

Von 1995 bis 2016 konnte sich die Zahl der von Frauen erworbenen akademischen Grade im Studienbereich Bauingenieurwesen fast verdreifachen (1995: 1.049; 2016: 3.112).

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Informatik

  • 25.196 Absolventinnen und Absolventen
  • 4.574 (18,2 %) Absolventinnen | 20.622 (81,8 %) Absolventen
  • Veränderung 2015 auf 2016: insgesamt +2,1 % | Frauen: +4,9 % | Männer: +1,5 %

Ab dem Prüfungsjahr 2016 wird der Studienbereich Informatik den Ingenieurwissenschaften zugerechnet. 25.196 Studierende schließen hier 2016 ihr Studium ab, wobei die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen weiter ansteigt, jedoch nicht mehr ganz so stark wie in den Vorjahren: Von 2015 auf 2016 gibt es einen Anstieg von +2,1% (+517), während es zwischen 2014 und 2015 noch +8,6 % (+1.958) gewesen sind. Unterteilt nach Geschlecht bedeutet das im Vergleich zum Vorjahr bei den Frauen eine Zunahme um +4,9 % (+215) und bei den Männern um +1,5% (+302).

Der Frauenanteil an den Abschlüssen im Studienbereich Informatik steigt seit Jahren an und erhöht sich weiter von 17,7 % in 2015 auf 18,2 % in 2016.

Seit 1995 (6.610) steigt die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Informatik mit einem Tief im Jahr 2000 (5.806) bis 2016 auf 25.196 an und erreicht ihren bisher höchsten Wert.

Von 1995 bis 2016 haben sich die Zahlen der Absolventinnen trotz niedriger Anteilswerte mehr als vervierfacht. Die Zahl der Absolventen erreicht 2016 mit 20.622 ebenfalls ihren bis dato höchsten Wert und hat sich zwischen 1995 und 2016 mehr als verdreifacht.

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