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Absolventinnen und Absolventen in ausgewählten Studienbereichen der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften im Prüfungsjahr 2017

Die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen basieren auf dem Prüfungsjahr 2017 das sich aus der Summe des Wintersemesters 2016/2017 und dem nachfolgenden Sommersemester 2017 zusammensetzt, während die Anzahl der Studierenden insgesamt nur zum jeweiligen Wintersemester erhoben wird.

Achtung: Durch die Änderung der Fächersystematik gehört der Studienbereich Informatik nun zur Fächergruppe Ingenieurwissenschaften. Dadurch können die Zahlen, die sich auf die gesamte Fächergruppe beziehen, nur eingeschränkt mit den Zahlen des Vorjahres verglichen werden.

  • 129.646 Absolventinnen und Absolventen
  • 29.964 (23,1 %) Absolventinnen | 99.682 (76,9 %) Absolventen
  • Veränderung 2016 auf 2017: insgesamt +2,1 % | Frauen: +4,9 % | Männer: +1,3 %

Im Prüfungsjahr 2017 erwarben rund 502.000 Absolventinnen und Absolventen einen Hochschulabschluss an einer deutschen Hochschule. Mit fast 130.000 Absolventinnen und Absolventen entfielen 26 % aller Abschlüsse auf die Fächergruppe Ingenieurwissenschaften. Damit wurde jeder vierte Abschluss in dieser Fächergruppe absolviert.

Im Vergleich zum Prüfungsjahr 2016 steigt die Zahl der Absolventinnen und Absolventen der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften in 2017 um +2,1 % (+2.708) an. Damit schließen mit insgesamt 129.646 Absolventinnen und Absolventen 2017 so viele Studierende ein ingenieurwissenschaftliches Studium ab wie nie zuvor.

Bei den Absolventinnen verzeichnet das Statistische Bundesamt 2017 einen Zuwachs von +4,9 % (+1.400) im Vergleich zum Vorjahr. Bei den Absolventen kommt es zu einer Zunahme von +1,3 % (+1.308). Da die Zahl der Absolventinnen stärker stieg als die der männlichen Absolventen, ist der Frauenanteil in den Ingenieurwissenschaften um 0,6 Prozentpunkte auf nunmehr 23,1 % angestiegen.

Insgesamt hat sich die Zahl der von Frauen abgelegten Prüfungen zwischen 2008 und 2017 annähernd verdreifacht und ist im Prüfungsjahr 2017 so hoch wie nie zuvor (2008: 11.004; 2017: 29.964). Im gleichen Zeitraum hat sich die Zahl der von Männern abgelegten Prüfungen um den Faktor 2,6 erhöht (2008: 37.747; 2017: 99.682).

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik

  • 36.640 Absolventinnen und Absolventen
  • 7.204 (19,7 %) Absolventinnen | 29.436 (80,3 %) Absolventen
  • Veränderung 2016 auf 2017: insgesamt -1,4 % | Frauen: -1,4 % | Männer: -1,5 %

Seit dem Prüfungsjahr 2016 gehört das Studienfach Werkstoffwissenschaften nicht mehr zum Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik. Diese Änderung der Fächersystematik hat zu einem Rückgang der Anzahl der Absolventinnen und Absolventen in Höhe von insgesamt -1.910 (2015 - 2017) geführt. Das Studienfach Werkstoffwissenschaften ist zum eigenständigen Studienbereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik geworden.

Besonders deutlich war der Rückgang von 2015 auf 2016 mit insgesamt -3,6 %. Von 2016 auf 2017 lag der Rückgang bei insgesamt -1,4 % und war mit -1,4 % bei den Absolventinnen und -1,5 % bei den Absolventen bei beiden Geschlechtern in etwa gleich hoch. Der prozentuale Anteil der Frauen, die einen akademischen Grad im Studienbereich Maschinenbau/Verfahrens-technik erlangen, bleibt damit im Vergleich zu 2016 mit 19,7 % konstant.

Seit 2008 hat sich die Zahl der von Frauen erworbenen akademischen Grade im Studienbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik fast verdoppelt (2008: 3.799; 2017: 7.207).

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Elektrotechnikund Informationstechnik

  • 15.215 Absolventinnen und Absolventen
  • 1.714 (11,4 %) Absolventinnen | 13.474 (88,6 %) Absolventen
  • Veränderung 2016 auf 2017: insgesamt +1,2 % | Frauen: +2,8 % | Männer: +1,0 %

Im Prüfungsjahr 2017 beenden 15.215 Frauen und Männer erfolgreich ihr Studium im Studienbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. Davon sind 1.714 weiblich und 13.501 männlich. Die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen steigt damit 2017 um +1,2 % (+178). Im Vergleich zum Vorjahr und unterteilt nach Geschlecht bedeutet das bei den Frauen einen Anstieg um +2,8 % (+47) und bei den Männern einen Anstieg um +1,0 % (+131).

Da die Zahl der Absolventinnen prozentual stärker gestiegen ist als die der Männer, konnte sich der prozentuale Anteil der Frauen leicht erhöhen: Er steigt von 11,3 % im Jahr 2016 auf 11,4 % in 2017 und liegt damit so hoch wie nie zuvor. Besonders deutlich wird der Anstieg der Absolventinnenzahlen, wenn die Veränderungen von 2008 auf 2017 in den Blick genommen werden: Von den 9.951 Absolventinnen und Absolventen insgesamt waren 2008 889 (8,9 %) weiblich. Heute absolvieren fast doppelt so viele Studentinnen ein Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik (2017: 1.714).

Seit 2000 ist die Gesamtzahl der Abschlüsse immer weiter angestiegen und hat 2015 mit 15.134 erstmals wieder über dem bis dato höchstem Wert von 1995 gelegen. Nach einem leichten Rückgang der Gesamtzahl der Abschlüsse in 2016 um -0,6 % (-97) erhöhte sie sich in 2017 auf insgesamt 15.215 Abschlüsse.

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Bauingenieurwesen

  • 10.792 Absolventinnen und Absolventen
  • 3.355 (31,1 %) Absolventinnen | 7.437 (68,9 %) Absolventen
  • Veränderung 2016 auf 2017: insgesamt +4,6 % | Frauen: +7,8 % | Männer: +3,2 %

Die Zahl der Absolventinnen und Absolventen erreicht im Prüfungsjahr 2017 einen neuen Höchstwert: Mit 10.792 schließen so viele Absolventinnen und Absolventen ihr Studium ab wie nie zuvor. Unterteilt nach Geschlecht bedeutet das bei den Absolventinnen einen Anstieg der Zahlen um +7,8 % (+243) und bei den Absolventen um +3,2 % (+228) im Vergleich zum Vorjahr. Der prozentuale Frauenanteil im Prüfungsjahr 2017 erreicht mit 31,1 % einen neuen Höchstwert.

Von 2008 bis 2017 hat sich die Zahl der von Frauen erworbenen akademischen Grade im Studienbereich Bauingenieurwesen verdreifacht (2008: 1.072; 2017: 3.355) und kann damit sowohl vom Anteil als auch von der Anzahl einen beständigen Aufwärtstrend verzeichnen.

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Informatik

  • 26.394 Absolventinnen und Absolventen
  • 5.141 (19,5 %) Absolventinnen | 21.253 (80,5 %) Absolventen
  • Veränderung 2016 auf 2017: insgesamt +4,8 % | Frauen: +12,4 % | Männer: +3,1 %

Die Zahl der Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Informatik steigt auch 2017 weiter an: 26.394 Studierende schließen 2017 ihr Studium der Informatik ab, so viele wie nie zuvor. Von 2016 auf 2017 gibt es einen Anstieg von insgesamt +4,8 % (+1.198). Unterteilt nach Geschlecht bedeutet das im Vergleich zum Vorjahr bei den Frauen eine Zunahme um +12,4 % (+567) und bei den Männern um +3,1 % (+631). Zum Vergleich: Von 2015 auf 2016 lag die Zunahme insgesamt bei +2,1 % (+517 Absolventinnen und Absolventen).

Durch die kontinuierlich steigende Zahl an Absolventinnen steigt der Frauenanteil an den Abschlüssen im Studienbereich Informatik seit Jahren an und erhöht sich weiter von 18,2 % in 2016 auf 19,5 % in 2017.

Von 2008 bis 2017 hat sich die Zahl der Absolventinnen von 2.737 in 2000 auf 5.141 gesteigert und damit fast verdoppelt. Die Zahl der Absolventen erreicht 2017 mit 21.253 ebenfalls ihren bis dato höchsten Wert. Dieser lag 2008 noch bei 15.375 männlichen Absolventen.

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