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Absolventinnen und Absolventen in ausgewählten Studienbereichen der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften im Prüfungsjahr 2017

Die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen basieren auf dem Prüfungsjahr 2017, das sich aus der Summe des Wintersemesters 2016/2017 und dem nachfolgenden Sommersemester 2017 zusammensetzt, während die Anzahl der Studierenden insgesamt nur zum jeweiligen Wintersemester erhoben wird.

Achtung: Durch die Änderung der Fächersystematik gehört der Studienbereich Informatik nun zur Fächergruppe Ingenieurwissenschaften. Dadurch können die Zahlen, die sich auf die gesamte Fächergruppe beziehen, nur eingeschränkt mit den Zahlen des Vorjahres verglichen werden.

  • 55.133 Absolventinnen und Absolventen
  • 26.733 (48,5 %) Absolventinnen | 28.400 (51,5 %) Absolventen
  • Veränderung 2016 auf 2017: insgesamt ±0,0 % | Frauen: -0,2 % | Männer: +0,1 %
  • 10,5 % aller Absolventinnen und 11,5 % aller Absolventen entfallen auf die Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften

Im Prüfungsjahr 2017 schließen 55.133 Studierende ihr Studium in der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften ab und damit annähernd gleich viele wie 2016 (-27). 26.733 Abschlüsse werden von Frauen absolviert und 28.400 von Männern.

Durch die geänderte Fächersystematik und den damit einhergehenden Wechsel der Informatik in die Fächergruppe Ingenieurwissenschaften, hat sich der Anteil der von Frauen abgelegten Abschlüsse in der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften von 38,8 in 2015 auf 48,6 % in 2016 bzw. 48,5 % in 2017 erhöht. Entsprechend sank der Anteil der Männer im gleichen Zeitraum von 61,2 % (2015) auf 51,4 % (2016) bzw. 51,5 % (2017). Damit kommt es in dieser Fächergruppe bei den Prüfungen zu einem nahezu ausgeglichenen Verhältnis zwischen Absolventinnen und Absolventen.

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Mathematik

  • 9.800 Absolventinnen und Absolventen
  • 4.463 (45,5 %) Absolventinnen | 5.337 (54,5 %) Absolventen
  • Veränderung 2016 auf 2017: insgesamt -4,2 % | Frauen: -3,8 % | Männer: -4,6 %

Im Studienbereich Mathematik setzt sich 2017 der Rückgang der Absolventinnen- und Absolventenzahlen weiter fort. Dieser Rückgang ist auf die einige Jahre zuvor gesunkenen Studienanfängerinnen und -anfängerzahlen in diesem Studienbereich zurückzuführen. Gab es 2014 mit 10.706 Abschlüssen so viele Absolventinnen und Absolventen wie nie zuvor in diesem Studienbereich, so ist ihre Anzahl im Prüfungsjahr 2015 leicht um -0,7 % (-73) gesunken, im Prüfungsjahr 2016 um -3,8 % (-400) gesunken und 2017 um -4,2 % (-433) zurückgegangen. Betrachtet man Frauen und Männer getrennt, so ist festzustellen, dass die Zahl der Absolventinnen von 2016 auf 2017 mit -3,8 % (-174) etwas weniger stark zurückgegangen ist als die Zahl der Absolventen, die um -4,6 % (-259) sank.

Zwischen 2004 und 2013 lag der Frauenanteil im Studienbereich Mathematik noch kontinuierlich bei über 50 %. Dieser Wert konnte auch 2017 nicht wieder erreicht werden, steigerte sich aber um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 45.5 %. Damit erlangen auch 2017 mehr Männer als Frauen einen Abschluss im Studienbereich Mathematik.

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Physik, Astronomie

  • 8.049 Absolventinnen und Absolventen
  • 1.638 (20,4 %) Absolventinnen | 6.411 (79,6 %) Absolventen
  • Veränderung 2016 auf 2017: insgesamt +1,2 % | Frauen: +2,9 % | Männer: +0,7 %

Für das Prüfungsjahr 2017 berichtet das Statistische Bundesamt im Studienbereich Physik, Astronomie 8.049 Absolventinnen und Absolventen. Die Gesamtzahl steigt damit um +1,2 % (+92) und rückt damit wieder näher an den höchsten Wert in 2015, der bei 8.163 Abschlüssen lag.

Sowohl bei den Frauen wie auch bei den Männern steigt die Gesamtzahl der absolvierten Prüfungen 2017 um +46 gegenüber dem Vorjahr an. Aufgrund des niedrigeren Ausgangswertes in 2016 bei den Absolventinnen, ist der prozentuale Anstieg bei den Frauen mit +2,9 % jedoch höher, als der der Männer mit +0,7 %. Die Anzahl der Absolventinnen erreicht 2017 mit 1.638 ihren bis dato höchsten Wert. Der Anteil der von Frauen erworbenen Abschlüsse steigt damit in 2017 auf 20,4 %.

Insgesamt hat sich die Zahl der von Frauen erworbenen akademischen Grade im Studienbereich Physik, Astronomie von 2000 bis 2017 fast verdoppelt (2008: 893; 2017: 1.638).

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Chemie

  • 11.005 Absolventinnen und Absolventen
  • 4.886 (44,4 %) Absolventinnen | 6.119 (55,6 %) Absolventen
  • Veränderung 2016 auf 2017: insgesamt +1,7 % | Frauen: -1,1 % | Männer: +4,0 %

Im Prüfungsjahr 2017 gibt es im Studienbereich Chemie mit 11.005 erfolgreichen Abschlüssen so viele wie nie zuvor. Gegliedert nach Geschlecht ist bei den Frauen ein Rückgang (-1,1 %; -52) und bei den Männern ein Anstieg (+4,0 %; +234) zu verzeichnen. Der prozentuale Anteil der Frauen sank damit im Prüfungsjahr 2017 um -1,2 Prozentpunkte von 45,6 % in 2016 auf 44,4 % in 2017.

Insgesamt kommt es von 2008 bis 2017 bei den von Frauen erworbenen akademischen Graden im Studienbereich Chemie zu einer Zunahme von +70,8 % (2008: 2.860; 2017: 4.886). Bei den Männern liegt die Zunahme im selben Zeitraum bei +89,1 % (2008: 3.236; 2017: 6.119).

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