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Berufs- und Lebensplanung

Wir unterstützen eine Berufs- und Lebensplanung, die den individuellen Interessen und Fähigkeiten von Mädchen und Jungen entspricht – jenseits von Klischees und stereotypischen Zuschreibungen!

Eine gendersensible Berufs- und Studienorientierung erfordert eine systematische Vermittlung von Genderkompetenzen bei allen Beteiligten des Berufswahlprozesses.

Auch die gezielte Einbindung von Eltern als Ratgeber ihrer Kinder und der Öffentlichkeit ist wesentlich, um die Reflexion moderner, vielfältiger Rollenbilder jenseits von Geschlechterklischees zur Grundlage der Verwirklichung individueller Potenziale zu machen.

Gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und zahlreichen Netzwerken setzen wir uns für den Abbau struktureller Barrieren für junge Frauen wie auch Männern ein, damit ihnen im gleichen Maße Bildungs- und Erwerbsmöglichkeiten eröffnet werden, die ihnen gleiche Chancen im weiteren Lebens- und Berufsverlauf sichern.

Neben der Einbindung aller am Berufswahlprozess Beteiligten und einer breitenwirksamen Öffentlichkeitsarbeit sind handlungsorientierte Ansätze für Mädchen und Jungen grundlegend für unsere Arbeit.

Die Bundeskoordinierungsstellen für die jährlichen Aktionstage Girls’Day und Boys’Day sowie das Fachportal Neue Wege für Jungs sind beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity- Chancengleichheit e.V. angesiedelt. Das Projekt GenderKompetent NRW berät alle am Berufswahlprozess Beteiligten zur gendergerechten Gestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf. Die Fachstelle der Servicestelle der „ Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees “ mit dem Webportal www.klischee-frei.de ist die zentrale Anlaufstelle zur Beratung sowie zur Vernetzung für Institutionen und Aktive.

Statistiken zur Studien- und Berufswahl können Sie auf folgenden Seiten unserer Projekte einsehen: www.girls-day.de/Ueber_den_Girls_Day/Daten_und_Fakten und www.boys-day.de/Ueber_den_Boys_Day/Daten_und_Fakten .

Individuelle Verwirklichungschancen schaffen - Berufswahlspektren von Mädchen und Jungen erweitern

Bildung ist der Schlüssel für die Entwicklung von der Industrie- zur Wissensgesellschaft. Andererseits geht es um die individuellen Perspektiven hinsichtlich der Verwirklichung von Arbeitsmarkt- und Verdienstchancen sowie der gesellschaftlichen Teilhabe – gleichermaßen für Frauen und für Männer. Geschlechtstypische Festlegungen bei der Berufs-und Studienwahl und das Zusammenwirken von institutionellen und symbolisch-kulturellen Aspekten dieser Einschränkungen verhindern Chancengleichheit, ebenso wie die unterschiedliche Bewertung von personenbezogenen Dienstleistungsberufen und naturwissenschaftlich-technischen oder handwerklich-gewerblichen Berufen. Dem entspricht die historisch gewachsene Zweiteilung der Berufsbildung in das duale und vollzeitschulische System, das Mädchen oder Jungen nach wie vor bestimmte Felder trotz gesellschaftlich veränderter Rollenbilder zuweist und damit individuelle Verwirklichungschancen behindert. 

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Je höher die Position, desto geringer der Frauenanteil

In den letzten Jahren ist die Anzahl der Studentinnen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich wie auch die Beschäftigung von Frauen in Wissenschaft und Forschung kontinuierlich gestiegen. Trotzdem fällt der Frauenanteil in der Forschung mit 25 Prozent immer noch deutlich zu gering aus. Frauen sind in diesem Bereich zumeist in öffentlichen Forschungseinrichtungen beschäftigt: Die Frauenquote liegt an Hochschulen bei 35 Prozent und in staatlichen Einrichtungen bei 32 Prozent. Die größte Unterrepräsentanz von Frauen im Forschungsbereich zeigt sich bei den Unternehmen, hier liegt der Frauenanteil bei nur 13 Prozent.

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Vielfalt entdecken: Integration ausländischer Jugendlicher in das duale Ausbildungssystem

Laut dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gehen etwa 65 Prozent der Jugendlichen in Deutschland den Weg in die duale Berufsausbildung. Bei den Jugendlichen mit Migrationshintergrund sind es nur halb so viele, also etwa ein Drittel der Jugendlichen. Dabei ist der Wunsch nach einer dualen Ausbildung laut Befragungen und Studien bei beiden Gruppen mit rund 60 Prozent in etwa gleich hoch.

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