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Mädchen und junge Frauen für MINT begeistern

Die kontinuierliche Steigerung des weiblichen MINT-Nachwuchses setzt sich auch in 2012 fort. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes und Berechnungen der Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT." entschließen sich im Studienjahr 2012 35.716 Studienanfängerinnen für ein Studium der Ingenieurwissenschaften. Das sind 61 % mehr Studienanfängerinnen als noch 2008. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Mathematik und Naturwissenschaften. Hier erhöht sich die Zahl der Studienanfängerinnen seit 2008 um 52 % auf 58.115. Damit ist ihr Anteil seit Gründung des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen in 2008 deutlich stärker angestiegen. Um jetzt eine überproportionale Steigerung zu erreichen, müssen spezifische Lösungsansätze weiterentwickelt und breit umgesetzt werden.

Unternehmen und Hochschulen engagieren sich mittlerweile auf vielfältige Weise, um Mädchen und junge Frauen für MINT zu begeistern und für eine Karriere in einem dieser Berufsfelder zu gewinnen. Schnupperangebote, Schülerinnen-Workshops oder Werksführungen bieten Einblicke in das breite Themenspektrum und erweitern das Berufswahlspektrum. Ein besonders gelungenes Beispiel einer Kooperation von Hochschulen und Unternehmen im Rahmen der MINT-Nachwuchsförderung zeigt das Niedersachsen-Technikum. Als Pilot an der Hochschule Osnabrück gestartet machen mittlerweile niedersachsenweit 12 Hochschulen und rund 70 Unternehmen mit.

Messen und Veranstaltungen bieten sich ebenfalls an, um die Zielgruppen „Schülerinnen“, „Studentinnen“ und „Absolventinnen“ anzusprechen. Auf der HMI, der größten Industriemesse der Welt geschieht dies über Sonderveranstaltungen wie die TectoYou und die WoMenPower. „Komm, mach MINT.“ ist jährlich mit einem Stand auf der TectoYou vertreten und entführt Jugendliche mit spannenden Experimenten und Mitmachangeboten in die MINT-Welt.

Im Themenspecial „Ingenieurwissenschaften“ sind detaillierte Daten und Fakten zur Repräsentanz von Frauen in Ausbildung, Studium und Beruf in den Ingenieurwissenschaften, Links zu relevanten Netzwerken, Studien und praxisnahe Tipps für Schülerinnen und Studentinnen für einen erfolgreichen Studien- und Berufseinstieg zusammengestellt.

01. Daten und Fakten: Ausbildung / Studienanfängerinnen / -absolventinnen in den Ingenieurwissenschaften

02. Niedersachsen-Technikum: Beispiel für eine erfolgreiche Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen für mehr Frauen in MINT

03. WoMenPower: Verbündetete suchen, Netzwerke nutzen

04. Studien und Leitfäden für Unternehmen / Studierende

05. Tipp für Studentinnen: Wettbewerbe als Einstieg in den Beruf

06. Tipp für Schülerinnen: MINT ausprobieren

01. Daten und Fakten: Ausbildung / Studienanfängerinnen / -absolventinnen in den Ingenieurwissenschaften

Ausbildung folgt

Studium

Studienanfängerinnen

154.966 Studienanfängerinnen und -anfänger haben 2012 ein Studium der Ingenieurwissenschaften begonnen. Davon waren 35.716 weiblich. Das sind 2.538 mehr als noch 2011 (33.178) und stellt einen Anstieg um 7,6 % dar. Der Anteil der Studienanfängerinnen erhöht zwischen 2011 und 2012 wieder von 21,2 % auf 23,0 %.

Absolventinnen

Das Prüfungsjahr 2012 (Wintersemester 2011/12 und Sommersemester 2012) verzeichnet bei den Absolventinnen einen Zuwachs von 11,7 % (+1.837) im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt steigt die Zahl der von Frauen abgelegten Prüfungen zwischen 1995 und 2012 um 147 % an und ist im Prüfungsjahr 2012 so hoch wie nie zuvor (1995: 7.087; 2002: 7.678; 2012: 17.523).

02. Niedersachsen-Technikum: Beispiel für eine erfolgreiche Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen für mehr Frauen in MINT

MINT-studieren? Einfach probieren! Das sechsmonatige Niedersachsen-Technikum kombiniert ein Betriebspraktikum mit einem Schnupperstudium und bietet Schulabgängerinnen mit Abitur oder Fachabitur die Chance, den Berufs- und Studienalltag einer Ingenieurin, einer Informatikerin oder einer Naturwissenschaftlerin auszutesten.
Die Entscheidung, ob ein Studium in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik das Richtige ist, fällt jungen Frauen mit Hochschulreife nicht immer leicht.
Im 6-monatigen Niedersachsen-Technikum finden Abiturientinnen und Fachabiturientinnen eine Plattform, auf der sie sich in diesen Fächern ausprobieren können. Und das geht so:

  • An vier Tagen in der Woche lernen die Technikantinnen in Unternehmen die Arbeit einer Ingenieurin kennen. Also eben das Berufsleben, das sie nach einem MINT-Studium erwarten könnte. Dabei werden sie aktiv in Projekte eingebunden und auch mit eigenen praktischen Aufgaben betraut.
  • Einen Tag in der Woche verbringen die Technikantinnen an der Hochschule. Hier besuchen sie eine reguläre Erstsemester-Vorlesung aus einem MINT-Studiengang und lernen Studentinnen und Professoren kennen.

Bislang beteiligen sich zwölf Hochschulen aus ganz Niedersachsen am Niedersachsen-Technikum. Jede dieser Hochschulen kooperiert mit Unternehmen aus ihrer Umgebung, so dass die Technikantinnen je nach ihren individuellen Interessen einen Betrieb zum Beispiel aus dem Bereich Elektrotechnik, erneuerbare Energien, Automotive und vielen weiteren Feldern wählen können. Ein Netzwerk, von dem Technikantinnen, Unternehmen und Hochschulen profitieren! Das Technikum startet an den meisten Hochschulen im September.

www.niedersachsen-technikum.de

Das Niedersachsen-Technikum auf der WoMenPower

Zum Niedersachsen-Technikum wird auf dem Fachkongress WoMenPower ein Workshop mit dem Titel: „Erfolgreich weiblichen MINT-Nachwuchs gewinnen! Erfahrungen aus Unternehmen und Hochschulen: das Niedersachsen-Technikum“ von Prof. Barbara Schwarze, Professorin für Gender und Diversity Studies an der Hochschule Osnabrück und strategische Beraterin von „Komm, mach MINT.“ angeboten. Zudem ist das Projekt dort mit einem Stand vertreten.

03. WoMenPower: Verbündetete suchen, Netzwerke nutzen

Fachkongress WoMenPower

Der Fachkongress WoMenPower ist das erfolgreichste deutsche Kongressangebot für hoch engagierte Frauen und Männer in Unternehmen, Organisationen sowie Netzwerken. Mehr als 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen jährlich die „WoMenPower“, Tendenz stetig steigend. In den parallel organisierten Workshops werden die zentralen Themen der heutigen Arbeitswelt behandelt wie beispielsweise Karrierewege, Führen und Stressprävention. Keynotes von hochkarätigen Managerinnen und Managern zu den Themenschwerpunkten und eine prominent besetzte Podiumsdiskussion runden das Programm ab.

Zum Programm

Eine Vielzahl der Paktpartner von „Komm, mach MINT.“ ist auf dem Fachkongress WoMenPower aktiv – als Aussteller, Sponsoren, Keynote-Speaker oder mit einem eigenen Workshopangebot.

Engineer Powerwoman

Seit 2013 lobt die Deutsche Messe AG jährlich den „Engineer Powerwoman“, einen Karrierepreis für eine Vorreiterin aus dem MINT-Bereich aus, die durch ihr Engagement, ihre Ideen oder ihre Arbeit innovative Akzente im technischen Umfeld eines Unternehmens setzt oder entscheidend vorangebracht hat. Die Preisverleihung findet auf dem Fachkongress WoMenPower statt.

TOP25: Die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands

Bereits 2012 hat der deutsche ingenieurinnenbund e.V. aus über 200 nominierten Ingenieurinnen die 25 TOP Ingenieurinnen Deutschlands ausgewählt. Die Steckbriefe finden Sie hier .

Links zu Berufs- und Karrierenetzwerken finden Sie hier:

Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie (AKCC)

Der unter dem Dach der Gesellschaft Deutscher Chemiker gegründete Arbeitskreis beschäftigt sich mit der Situation von Mädchen und Frauen in der Chemie und arbeitet für die Verbesserung ihrer beruflichen Rahmenbedingungen. Auf der Website gibt es Informationen zum Thema Frau und Beruf sowie zahlreiche Links zum Thema Chancengleichheit.

www.gdch.de

Arbeitsgemeinschaft Frauen im Vermessungswesen

Auf Initiative des Deutschen Vereins für Vermessungswesen (DVW) gründete sich auf dem Geodätentag 1989 in Stuttgart die Studiengruppe „Frauen im Vermessungswesen“ auf nationaler Ebene. Sie wird seit 1995 als Arbeitsgemeinschaft „Frauen im Vermessungswesen“ im DVW geführt.

www.dvw.de

Arbeitskreis Chancengleichheit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Der Arbeitskreis unterstützt und fördert Physikerinnen in Wissenschaft und Wirtschaft. Auf der Website finden sich interessante Hinweise, wie z. B. Infos über Physikerinnentagungen, Förderprogramme und Netzwerke, eine Liste von Physikprofessorinnen in Deutschland, Studien über die Situation von Physikerinnen und vieles mehr.

www.dpg-physik.de

Ausschuss Elektroingenieurinnen im VDE

Der Ausschuss bietet Ansprechpartnerinnen und nützliche Informationen zum Studium, zu Berufs- und Karrierechancen sowie zum Wiedereinstieg in den Ingenieurberuf. Interessierte und engagierte Ingenieurinnen finden hier den geeigneten Rahmen und die Plattform für Initiativen und Aktivitäten, sei es regional oder überregional.

www.vde.com/VDE/Ausschuesse

Business and Professional Women (BPW)

Mit 42 Clubs und rund 1.800 Mitgliedern sind die Business and Professional Women (BPW) Germany eines der größten und ältesten Berufsnetzwerke für angestellte und selbständige Frauen in Deutschland. Der in den 30er Jahren entstandene und nach der Auflösung unter den Nationalsozialisten 1951 neu gegründete gemeinnützige Verband unterstützt berufstätige Frauen auf vielfältige Weise: Neben persönlichem Austausch, Vorträgen, Tagungen und Mentoring leistet das Netzwerk politisch-gesellschaftliche Lobbyarbeit auf nationaler und internationaler Ebene und engagiert sich für humanitäre Zwecke.

www.bpw-germany.de

DAB – Arbeitskreis „Frauen in Naturwissenschaft und Technik“

Die Mitglieder des Arbeitskreises arbeiten im Deutschen Akademikerinnenbund e.V. zusammen mit dem Ziel Frauen in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen zu unterstützen. Die Website bietet Tipps und Links zum Studium und einen Überblick über die Aktivitäten des Arbeitskreises.

www.dab-ev.org | www.gesellschaft-deutscher-akademikerinnen.de

DAWN – Naturwissenschaftlerinnen in Niedersachsen

Anliegen des Web-Portals DAWN ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen, die in Programmen des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gefördert wurden, eine zentrale Plattform zu geben, mit der sie sich präsentieren können und die den Nutzerinnen als laufend aktualisiertes Nachschlagewerk dient. Daten von mehr als 180 Wissenschaftlerinnen sind bereits im Portal DAWN online verfügbar.

www.dawn.uni-hannover.de

Deutscher Frauenrat

Der Deutsche Frauenrat ist eine Vereinigung von über 50 bundesweit aktiven Frauenverbänden und -organisationen. Als Dachverband trägt der Deutsche Frauenrat wesentlich dazu bei, eine gemeinsame Positionen und konkrete Forderungen zu entwickeln. Wesentliches Ziel ist es, Frauen- und Gleichstellungspolitik auf die politische Agenda zu setzen und dort auch zu halten.

www.frauenrat.de

dib deutscher ingenieurinnen bund e.V.

Die im dib e.V. organisierten Ingenieurinnen und Ingenieurstudentinnen setzen sich für die Erhöhung des Frauenanteils in technischen Bereichen, und zwar auf allen hierarchischen Ebenen, ein. Kritisch hinterfragt werden Arbeitsinhalte, -methoden und -zielsetzungen, z. B. im Hinblick auf die Folgeabschätzung technischer Entwicklungen. Ein wesentliches Ziel ist zudem die Abschaffung der strukturellen Ungleichheiten, denen Frauen unterworfen sind.

www.dibev.de

Fachgruppe Frauen und Informatik der Gesellschaft für Informatik (GI)

Die Fachgruppe setzt sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an der Technikentwicklung und -anwendung sowie für eine Erhöhung des Frauenanteils in der Informatik ein. Über ein Expertinnennetzwerk wird die Vermittlung von Referentinnen und Ansprechpartnerinnen zu Themen aus Wissenschaft und Praxis angeboten. Regionale Arbeitskreise ermöglichen Kontakt und bieten Diskussionsforen.

www.frauen-informatik.gi-ev.de

fib – Frauen im Ingenieurberuf (VDI)

Ziel des fib ist es, die Belange der Ingenieurinnen in der Öffentlichkeit und im Berufsleben stärker zu vertreten und den Ingenieurberuf für Frauen attraktiver zu machen. Die Website biete zahlreiche Informationen zu Beruf und Karriere, nationalen und internationalen Aktivitäten und vieles mehr.

www.vdi.de

Frauen in Naturwissenschaften und Technik NUT e.V.

Der Verein Frauen in Naturwissenschaft und Technik NUT e.V. ist ein Zusammenschluss von Frauen, die in naturwissenschaftlichen und technischen Bereichen arbeiten oder studieren. Der Verein fördert den Informationsaustausch und die interdisziplinäre Zusammenarbeit und verstärkt dadurch die Einflussnahme auf aktuelle umwelt-, technologie- und wissenschaftspolitische Debatten.

www.nut.de

netzwerk frauen.innovation.technik, Baden-Württemberg

Das Netzwerk erweitert das Berufswahlspektrum von Mädchen und jungen Frauen in Richtung Informatik, Technikberufe und Naturwissenschaften über die Webplattformen www.scientifica.de , www.schülerinnen-forschen.de und www.girls-do-tech.de sowie durch die Veranstaltungen meccanica feminale und informatica feminale Baden-Württemberg.

www.scientifica.de

PIA-Netzwerk

PIA ist ein Netzwerk von Frauen, die in allen Bereichen der Planung, Ausführung, Lehre und im weiteren Sinne im Baubereich tätig sind. Sie organisieren fachlichen und fachübergreifenden Austausch, Fortbildungen und Fachvorträge und bauen eine Wissensdatenbank auf.

www.pia-net.de

Piona Point e.V.

Der Verein Piona Point e.V. ist der Internationale Dachverband der FrauenComputerSchulen (FCS) und FrauenTechnikZentren (FTZ) und ein Netzwerk von Beraterinnen und Produzentinnen in IT und Multimedia. Gefördert wird die Berufstätigkeit von Frauen im Bereich neuer Medien und Informations- und Telekommunikations-Technologien, u.a. durch Bildungsprojekte, Vernetzung und Evaluierung innovativer Bildungskonzepte.

www.piona.de

Ausgewählte Unternehmensnetzwerke

Fachausschuss Frauen in der ITK des BITKOM
Der BITKOM-Fachausschuss „Frauen in der ITK-Wirtschaft“ unterstützt Mitgliedsunternehmen bei der Umsetzung von internen Konzepten und Initiativen zur Erhöhung des Frauenanteils. Des Weiteren will der Fachausschuss dazu beitragen, das Image der ITK-Branche zu verbessern und die Unternehmen als Arbeitgeber für Schülerinnen, Studentinnen und Arbeitnehmerinnen attraktiver zu machen. Dabei steht der Weiterentwicklung des derzeit noch sehr technikzentrierten Images der Branche im Fokus.

www.bitkom.org

German Women's Leadership Council (GWLC) IBM

IBM hat mit dem German Women’s Leadership Council (GWLC) ein bundesweites Gremium etabliert, welches die Geschäftsführung in allen frauenrelevanten Themen berät. Das GWLC verfolgt einerseits interne Projekte zur Förderung von Frauen, möchte aber ebenso die Denkweise bezüglich Chancengleichheit von Frauen in Beruf und Gesellschaft verändern. Hierfür engagieren sich die Mitglieder des GWLC mit Vorträgen an Hochschulen, in Gremien, Verbänden und öffentlichen Institutionen. Auch Mentoringprogramme für Studentinnen werden vom GWLC betreut.

www.ibm.com

Business Women's Network@SAP

In diesem Netzwerk unterstützen sich SAP-Mitarbeiterinnen bei der Karriereplanung. Sie tauschen Erfahrungen aus, initiieren Veranstaltungen und Workshops und knüpfen untereinander Kontakte.

www.careersatsap.com

Frauennetzwerk women@bosch Robert Bosch GmbH

Seit 1995 nutzen die Mitarbeiterinnen von Bosch das Netzwerk women@bosch. Hier können sie Wissen austauschen, sich über Geschäftsbereiche und Hierarchieebenen hinaus unterstützen und ihre Interessen mit einer hörbaren Stimme vertreten.

www.bosch-career.com

GE Women's Network

Bei GE helfen sich die Frauen durch den Austausch von Informationen, Kontakten, Best Practices und Erfahrungen gegenseitig bei der Weiterentwicklung ihrer Führungsqualitäten und Karrieren. Neben Workshops, Vorträgen, Beratung und informellen Treffen organisiert das Women's Network auch Stipendien für Nachwuchskräfte. Das schnell wachsende Netzwerk verfügt heute weltweit über mehr als 150 Zentren in über 40 Ländern.

www.ge.com/womens-network

IngE – das Netzwerk für Frauen in technischen und Ingenieurberufen bei E.ON

IngE - das Netzwerk für Frauen in technischen und Ingenieurberufen bei E.ON bietet den Ingenieurinnen im Konzern die Möglichkeit, sich auszutauschen und Kontakte zu pflegen. Erfahrene Ingenieurinnen sind als Mentorinnen tätig und beraten Abiturientinnen bei der Berufs- und Studienwahl. Jüngere Kolleginnen gehen auch gezielt an Universitäten um die beruflichen Möglichkeiten in MINT aufzuzeigen.

www.eon.com/careers

Verband deutscher Unternehmerinnen e.V.

Im Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU) sind rund 1600 Unternehmerinnen organisiert. Sie erwirtschaften zusammen einen Jahresumsatz von 50 Milliarden Euro und beschäftigen über 320.000 Mitarbeiter in Deutschland. Der VdU wurde 1954 in Köln als Vereinigung von Unternehmerinnen (VvU) gegründet. Er ist der einzige deutsche Wirtschaftsverband, der branchenübergreifend die Interessen insbesondere mittelständischer Unternehmerinnen aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung vertritt.

www.vdu.de

Women‘s Network bei RWE

Das internationale Netzwerk für Frauen in Führungspositionen bei RWE, das „Women‘s Network“, fördert über alle Regionen des RWE-Konzerns persönliche Kontakte. Über das Netzwerk werden Ideen und Impulse sowie konkrete Programme in die regionalen und lokalen Gesellschaften übertragen. Das Netzwerk umfasst mittlerweile über 100 weibliche Führungskräfte. Hier kann das Sonderheft zu "Starke Frauen bei RWE" heruntergeladen werden.

www.rwe.com/karriere

Young Ladies' Network of Technology (YOLANTE) der Siemens AG

Ein Programm, mit dem ganz gezielt Frauen für Technik und Naturwissenschaften gewonnen werden sollen, ist das Young Ladies' Network of Technology (YOLANTE) der Siemens AG. Die teilnehmenden Studentinnen werden von Mentorinnen und Mentoren betreut und erhalten gezielte Unterstützung bei ihrer individuellen beruflichen Karriereentwicklung. Gleichzeitig werden sie in das unternehmensinterne Netzwerk eingeführt.

www.siemens.de/yolante

04. Studien und Leitfäden für Unternehmen / Studierende

VDE MINT Report

Auf dem VDE-Symposium „MINT-Studentinnen“ am 8.11.2011 wurde der VDE MINT Report vorgestellt: Wie gewinnen wir noch mehr junge Frauen für den Ingenieursberuf? Welche Weichen müssen in der Übergangsphase vom Studium zum Beruf gestellt werden, damit noch mehr junge Absolventinnen einen naturwissenschaftlich-technischen Beruf in der Industrie wählen? Der Report ist im Rahmen des dreijährigen VDE-Projekts „MINT Studentinnen“ entstanden. Der Innovationsbericht liefert mit dem Leitfaden „Frauen gewinnen! MINT Best Practice für Unternehmen und Studentinnen“ auch wichtige Ansatzpunkte für andere Technikbranchen.

www.vde.com

Meet in Speed

Vier Forschungsprojekte zum Themenbereich „Frauen, Wirtschaft, Karrieren“.
Die Veranstaltung „Meet in Speed“ des Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. im Rahmen des Fachkongresses WoMenPower am 8. April 2011 bot ein breites Portfolio dichter Information zu Arbeitskulturen in Unternehmen. Im Stil eines Speed Datings informierten sich die Teilnehmenden in kleinem Kreis und persönlicher Gesprächsatmosphäre über vier Forschungsprojekte zum Themenbereich „Frauen, Wirtschaft, Karrieren“. Kurzdarstellungen der Projekte stehen auf der www.komm-mach-mint.de zur Verfügung.

www.komm-mach-mint.de/Meet-in-Speed

Spurensuche

"Spurensuche" war ein Projekt des Fachgebiets für Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften und beschäftigte sich mit der Studieneingangsphase in den Ingenieurwissenschaften der TU9. Das Projekt ging den Fragen nach: Warum möchten so wenige Schulabgängerinnen und -abgänger Ingenieurinnen und Ingenieure werden, obwohl es derzeit sehr gute Berufschancen in einem modernen Berufsbild gibt? Wie können Universitäten ingenieurwissenschaftliche Studiengänge für Frauen attraktiv gestalten? Woher kommen Studierende an den international renommierten Universitäten mit technischem Schwerpunkt (TU9)? Weitere Informationen und der Abschlussbericht des Projekts:

www.gender.tum.de/spurensuche

Gesucht: Weiblich, motiviert, technikbegeistert

Mit der Broschüre “Gesucht: Weiblich, motiviert, technikbegeistert” veröffentlicht das NRW-Emanzipationsministerium einen Leitfaden, der auf Basis eines Projekts des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit entstanden ist und sich an Studentinnen in technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen sowie Hochschulen und Unternehmen richtet. Welche Erwartungen haben die einzelnen Gruppen aneinander und in welchen Punkten werden diese Erwartungen möglicherweise enttäuscht? Auf der Basis von Interviews, die das Kompetenzzentrum im Rahmen eines vom MGEPA finanziell geförderten Projekts geführt hat, bietet die Publikation praktische Tipps und Handlungsempfehlungen, die das Aufeinander zugehen und Voneinander lernen erleichtern. Die Broschüre wird auf den Internetseiten des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) des Landes Nordrhein-Westfalen zum Bestellen und Herunterladen zur Verfügung gestellt:

www.broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de

05.   Tipps für Studentinnen: Wettbewerbe als Einstieg in den Beruf

Schon während des Studiums ist es sinnvoll, den Einstieg in den Beruf planvoll anzugehen und sich zu vernetzen. Es gibt unterschiedliche Strategien und Möglichkeiten wie Mentoring, Coaching, Praktika und vieles mehr. Eine sehr effektive Möglichkeit ist die Teilnahme an Wettbewerben. Neben attraktiven Preisgeldern sind die Öffentlichkeitswirksamkeit und die Möglichkeit, Kontakte zu Unternehmen und Institutionen zu knüpfen gute Argumente für eine Teilnahme. Nicht zuletzt sind solche Preise eine gute Visitenkarte für jede Bewerbung.

ARD/ZDF Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“

Ein Förderpreis für herausragende Abschlussarbeiten.
 – Studentinnen und Studenten aus den Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau, Regenerative Energie, Ingenieurwesen, Chemie, Physik oder Verfahrenstechnik.
Bewerbung: mit einer Abschlussarbeit aus einem Fachgebiet rund um die Photovoltaik oder verwandte Gebiete aus Systemtechnik, Nanotechnologie, allgemeine Energie-Technologie, Kristallographie etc.

www.einstein-award.de/junior-award

Woman DrivING Award der Volkswagen AG

Ein Wettbewerb für herausragende Abschlussarbeiten.
Wer kann teilnehmen? – Studentinnen und Absolventinnen aus den Studienrichtungen Maschinenbau, Mechatronik, Fahrzeug- oder Elektrotechnik.
Bewerbung: Mit einem dreiseitigen Exposé einer Semester- oder Abschlussarbeit, die ein automobilrelevantes Thema behandelt hat.

www.volkswagen.de/woman_driving_award

Gebündelt sind diese Wettbewerbe und die Angebote zahlreicher weiterer Akteurinnen und Akteure in der Projektlandkarte von „Komm, mach MINT.“ auf www.komm-mach-mint.de/MINT-Projekte . Über 1.000 Maßnahmen umfasst die Datenbank und bietet einen Fundus an Ideen, um MINT zu entdecken oder Unterstützung während des Studiums zu erhalten. Studentinnen können gezielt nach Mentoringangeboten, Betriebspraktika und Unterstützung beim Übergang Studium – Beruf suchen.

06. Tipps für Schülerinnen: MINT ausprobieren

„Komm, mach MINT.“ auf Messen und Veranstaltungen – Spannende Experimente und Informationen aus erster Hand

„Komm, mach MINT.“ ist das ganze Jahr über bundesweit auf Messen und Veranstaltungen vertreten. Hier kannst du dich über die vielfältigen Berufsmöglichkeiten in MINT informieren. Zudem hast du am Stand von „Komm, mach MINT.“ die Möglichkeit an spannenden Experimenten und Mitmachangeboten teilzunehmen. Wie kann man z.B. einem NAO-Roboter das Tanzen beibringen? Oder wie funktioniert ein 3D-Drucker? Solchen und anderen Fragen gehen wir gemeinsam auf den Grund. 

„Meet in speed“: Begegnung mit Role-Models

Bei allen Messen und Veranstaltungen kannst du am Komm, mach MINT.“-Stand täglich weibliche Rollenvorbilder aus dem MINT-Bereich treffen. Ingenieurinnen, Studentinnen oder Auszubildende beantworten deine Fragen und geben dir Tipps, um die richtige Berufswahlentscheidung zu treffen.

An der „Komm, mach MINT.“- Zukunftsbox kannst du Fotos von dir machen, dein persönliches MINT-Statement abgeben und beides auf www.komm-mach-mint.de veröffentlichen. Zudem findest du beim MINT-Test heraus, welcher MINT-Typ du bist.

Also: Vorbeikommen und MI(N)T machen lohnt sich!

MINT ausprobieren im „Praxistest“: 1.000 Möglichkeiten auf www.komm-mach-mint.de

Wenn du wissen möchtest, was genau dich in einem MINT-Studium erwartet oder ausprobieren möchtest, ob ein solches Studium das Richtige für dich ist, bist du auf der Projektlandkarte von „Komm, mach MINT.“ genau richtig: Hier kannst du online nach Schnupperangeboten, Sommerhochschulen oder Workshops für Schülerinnen in deiner Nähe recherchieren.

www.komm-mach-mint.de/MINT-Projekte

Broschüren zeigen die faszinierende Berufswelt von MINT

Einen guten Einblick in die spannenden Berufsfelder die dir als Ingenieurin, Naturwissenschaftlerin, Informatikerin oder Mathematikerin offen stehen bieten dir die Broschüren, die du auf www.komm-mach-mint.de/Download herunterladen kannst.

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