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Beruf

Hier finden Sie eine Auswahl aktueller Daten zur beruflichen Situation von Ingenieurinnen und Ingenieuren und Beschäftigten im IT-Bereich. Dargestellt werden die Entwicklungen der Zahlen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und Arbeitslosen in diesen Bereichen.

Die Daten basieren auf den Statistiken des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit ( IAB, „ Berufe im Spiegel der Statistik“). Weitere Hinweise zu den Daten

Eine Zusammenstellung weiterführender Materialien und Links zu anderen Datenquellen im Internet zum Thema Beruf und Arbeitsmarkt finden Sie hier.

Beschäftigung von Ingenieurinnen und Ingenieuren 2011

Nach Angaben des IAB waren im Jahr 2011 in Deutschland 26,7 Mio. Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, darunter 12,3 Mio. Frauen, das entspricht einem Frauenanteil von 45,9 %. Von diesen 12,3 Mio. Frauen sind 0,7% (90.685) als Ingenieurinnen beschäftigt. Die insgesamt 708.476 Ingenieurinnen und Ingenieure machen rund 2,7 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus.

Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Ingenieurinnen und Ingenieure
(Berufsgruppen 601 bis 607)

Jahr

2011

Frauen

90.685

Männer

617.791

Gesamt

708.476

% Frauen

12,8 %

Quelle: IAB "Berufe im Spiegel der Statistik" und eigene Berechnungen, 2013

Die Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ingenieurinnen und Ingenieure in Deutschland ist zwischen 1999 mit 637.935 und 2011 mit 708.476 um 70.541 gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von rund 11 % zwischen 1999 bis 2011. Diese positive Entwicklung in der Gesamtzahl ist im Wesentlichen auf den Frauenanteil zurückzuführen. Die Zahl der Ingenieurinnen stieg im gleichen Zeitraum um 29.443 (1999: 61.242; 2011: 90.685), dies entspricht einem prozentualen Zuwachs von 48 %. Dagegen ist der Männeranteil zwischen 1999 (576.693) und 2010 (617.791) um nur 7 % gestiegen.

Die folgende Grafik veranschaulicht die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ingenieurinnen und Ingenieure von 1999 bis 2011.

Diagramm Ingenieurinnen und Ingenieure 1999 bis 2011

Bei den Ingenieurinnen und Ingenieuren des Maschinen- und Fahrzeugbaus gab es zwischen 1999 und 2011 einige kleine Schwankungen. Insgesamt ist die Zahl der Ingenieurinnen und Ingenieure in diesem Bereich im selben Zeitraum aber um 13.947 (1999: 141.606; 2011: 155.553) gestiegen, prozentual ist das ein Zuwachs von rund 9,8 %. Der Frauenanteil ist dagegen kontinuierlich angewachsen: von 1999 mit 5.664 Ingenieurinnen auf 10.422 im Jahr 2011. Prozentual ist das ein Zuwachs von 84 %.

Diagramm Ingenieurinnen und Ingenieure des Maschinen- und Fahrzeugbaus 1999 bis 2011

Die Zahl der Elektroingenieurinnen und Elektroingenieure ist in der Gesamtbetrachtung von 1999 mit 169.060 bis 2011 mit 149.530 um 19.530 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gesunken. Dieser negative Trend geht vor allem auf den Rückgang der Männer zurück, denn deren Zahl ist im gleichen Zeitraum um 20.276 (1999: 161.283; 2011: 141.007) gesunken. Die Frauen haben dagegen deutlich zugelegt und machen 2011 rund 5,7% der Gesamtzahl aus. Das bedeutet einen Zuwachs zwischen 1999 (7.777) und 2011 (8.523) um 9,6 %.

Diagramm Elektroingenieurinnen und Elektroingenieure 1999 bis 2011

Altersstruktur der Ingenieurinnen und Ingenieure

Datentabelle Ingenieurinnen und Ingenieure nach Altersgruppen 1999 bis 2011

Fast die Hälfte aller sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ingenieurinnen und Ingenieure sind im Jahr 2011 zwischen 35 und 50 Jahren (337.235). Rund 24% (169.326) sind jünger als 35 und rund 28,4 % (201.207) über 50. Über die Jahre zeigen sich bei den Ingenieurinnen und Ingenieuren deutlich die Auswirkungen des demografischen Wandels. 1999 waren mit 194.570 rund 30,5% der Ingenieurinnen und Ingenieure unter 35, 2010 sind es nur noch rund 23,9 % (169.326). Dagegen hat die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Ingenieurinnen und Ingenieure über 50 Jahre zwischen 1999 (143.535) und 2011 (201.207) um 40,2 % deutlich zugenommen. Vergleicht man die Zahlen von 1999 und 2011 sowohl bei den unter 35 Jährigen als auch bei den über 50 Jährigen, so zeigt sich, dass die Zahl der unter 35 Jährigen bis 2006 stark gesunken ist, um erst danach wieder stetig anzusteigen, die Zahl der über 50 Jährigen hingegen kontinuierlich sehr stark zugenommen hat.

 

Arbeitslosenquote von Ingenieurinnen und Ingenieuren 2011

Die Arbeitslosenquote in den Berufsgruppen 601 bis 607 ist im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Gesamt liegt die Arbeitslosenquote der Ingenieurinnen und Ingenieure 2011 bei 2,6 %. Die Arbeitslosenquote der Ingenieure ist ebenfalls leicht gesunken und liegt 2011 bei 2,4%, das ist ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr. Bei den Ingenieurinnen ist die Arbeitslosenquote seit 2003 konstant gefallen, so auch 2011. Die Arbeitslosenquote der Ingenieurinnen liegt im Jahr 2011 bei 4,1 %, das sind 1,6 Prozentpunkte weniger als 2010.

Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung der Arbeitslosenquote seit 1999.

Diagramm Arbeitslosenquote Ingenieurinnen und Ingenieure 1999 bis 2011

*Arbeitslosenquoten zeigen die relative Unterauslastung des Arbeitskräfteangebots an, indem sie die (registrierten) Arbeitslosen zu den Erwerbspersonen (EP = Erwerbstätige + Arbeitslose) in Beziehung setzen. (Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

 

Beschäftigung in der IT-Branche 2011

Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) setzt sich die insgesamt positive Entwicklung im IT-Bereich fort. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen steigt wieder im Vergleich zum Jahr 2010. Im Jahr 2011 erreicht die Zahl der Frauen im IT-Bereich ihren Höchststand mit 97.027 Frauen. Die Zahl der Männer steigt jedoch stärker an. Dieser überproportionale Anstieg führt dazu, dass sich die weitestgehend ansteigende Anzahl von Frauen nicht in den prozentualen Werten niederschlägt und 2011 der Frauenanteil bei nun 18,4% liegt, der niedrigste Stand seit 1999 mit 20,9%.

Das folgende Diagramm zeigt die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Berufsgruppe 774.

Diagramm Beschäftigte in der IT-Branche 1999 bis 2011

Anmerkung: In der Berufsgruppe 774 Datenverarbeitungsfachleute werden laut Systematik der Bundesagentur für Arbeit auch Datenverarbeitungskaufleute, Datentechnische Assistentinnen und Assistenten sowie Informatikassistentinnen und Informatikassistenten erfasst.

 

Die Arbeitslosenquote in der IT-Branche 2011

Nachdem die Arbeitslosenquote sowohl bei Männern als auch bei Frauen bis 2004 stetig gestiegen ist und 2004 ihren Höhepunkt erreicht hat, sinkt die Arbeitslosenquote im Jahr 2011 bei den Frauen auf 2,9 % und bei den Männern auf 4,8 %.
Damit ist die Arbeitslosenquote der Frauen im Vergleich zu 2004 um 8,6 Prozentpunkte gefallen. In der IT-Branche liegt die Arbeitslosenquote der Frauen seit 2003 permanent unter der der Männer.

Das folgende Diagramm veranschaulicht die Entwicklung der Arbeitslosenquoten bei Frauen und Männern in der Berufsgruppe 774.

Diagramm Arbeitslosenquote in der IT-Branche 1999 bis 2011

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