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D21-Digital-Index 2023/2024 veröffentlicht

Wie digital ist unsere Gesellschaft? Wer nutzt bereits KI-Dienste? Und wie könnten noch mehr talentierte Frauen für MINT begeistert werden? Das sind Fragen, die anlässlich der Veröffentlichung der Studie D21-Digital-Index 2023/2024 auf der Veranstaltung in den Blick genommen wurden. Romy Stühmeier, Geschäftsführerin von kompetenzz, war vor Ort. Das Kompetenzzentrum unterstützt die D21-Studie seit vielen Jahren und ist Mitglied der Initiative D21.

Gruppenbild mit aktuellen Partner*innen der Initiative D21 auf dem Fachkongress #D21talk 2024 in Berlin

Der D21-Digital-Index zeigt das jährliche Lagebild zur Digitalen Gesellschaft: Die aktuellen Ergebnisse der Studie weisen darauf hin, dass die deutsche Gesellschaft digitaler wird, sich die Menschen aber auch skeptischer gegenüber der digitalen Transformation verhalten.  
Jede*r Dritte nutzt bereits KI-Dienste wie zum Beispiel ChatGPT oder DeepL. Die meisten Nutzer*innen geben allerdings an, sich noch nicht kompetent und sicher im Umgang und der Nutzung zu fühlen. 

KI und Ethik – Wie stellen wir sicher, dass Fortschritt verantwortungsvoll geschieht?
Dr. Anna Christmann, Beauftragte des BMWK für die Digitale Wirtschaft & Start-ups, betonte wie wichtig für den Standortfaktor Deutschland (und Europa) Investitionen wie in das Deutsche KI-Unternehmen Aleph Alpha sind. Neben der Finanzierung ginge es aber auch um die Talente; Fachkräfte im Bereich IT sowie Rechenkapazitäten, um die Standortsicherheit Deutschlands zu gewähren. Iris Plöger, Mitglied der Hauptgeschäftsführung BDI, forderte im Rahmen der Fachkräftegewinnung mehr für den Zuwachs an talentierten Frauen in den MINT-Berufen zu investieren. Hier liege noch ein hohes Potential.

„Mit den Handlungsempfehlungen "Mädchen und Frauen in die Informatik: Aktivierungspotenziale und Erfolgsfaktoren – Karrierewege von Frauen in IT“ möchten wir aufzeigen, wie weibliche Talente gewonnen werden können, so Romy Stühmeier, Geschäftsführerin von kompetenzz. "Die Handlungsempfehlungen gehen auf die Bereiche Berufseinstieg, Mentoring-Programme, Netzwerkangebote, die Situation von Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft und Wissenschaft und die Bedeutung des Quereinstiegs in die IT in Wirtschaft und Bildung ein.“  

Die Handlungsempfehlungen sind im Rahmen des Projekts #FrauWirktDigital erarbeitet worden. Das Projekt ist auf Initiative von #SheTransformsIT mit dem Ziel ins Leben gerufen, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalgesellschaft mit Handlungsleitlinien auszustatten, um Frauen in gestaltende Positionen der Digitalisierung zu bringen.

Wertschöpfung der Zukunft – Herausforderungen und Chancen in der digitalen Ära

Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21 führte die Ergebnisse des Digital-Index 2023/2024 zu drei Handlungsansätzen zusammen:

  • Messbare Ziele setzen & konkrete Maßnahmen für Digitale Kompetenzen ergreifen.
  • Positive Zukunftsperspektivendurch die klare Vermittlung von konkretem Nutzen schaffen.
  • Teilhabe an Wertschöpfung fördern, statt Vogel-Strauß-Effekt zu akzeptieren

„Der Zugang zu technischen Entwicklungen ist die Neugierde. Insbesondere die Experimentierfreudigkeit von Mädchen und jungen Frauen muss gesehen und gefördert werden”, sagt Romy Stühmeier. Der jährlich im April stattfindende Girls’Day - Mädchen-Zukunftstag bietet hier ideale Möglichkeiten, Mädchen ab der 5. Klasse für MINT-Berufe zu begeistern. Mehr als 13.700 Unternehmen und Institutionen haben diese Chance im vergangenen Jahr genutzt, um den Mädchen zukunftsrelevante Berufe vorzustellen aber auch sich selbst von den Talenten der Schülerinnen inspirieren zu lassen.

Der D21-Digital-Index ist eine Studie der Initiative D21, wird durchgeführt von Kantar und gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Hier finden Sie die wichtigsten Ergebnisse, Grafiken und die Studie selbst zum Download. kompetenzz ist Unterstützer der Studie.