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Studienanfängerinnen und Studienanfänger in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften im Studienjahr 2015

Die Daten der Studienanfängerinnen und Studienanfänger beziehen sich ausschließlich auf das 1. Fachsemester, da so auch Fachwechslerinnen und Fachwechsler mitberücksichtigt werden, wobei das betrachtete Studienjahr 2015 sich aus dem Sommersemester 2015 und dem Wintersemester 2015/2016 zusammensetzt.

Achtung: Durch die Änderung der Fächersystematik gehört der Studienbereich Informatik nun zur Fächergruppe Ingenieurwissenschaften. Dadurch können die Zahlen, die sich auf die gesamte Fächergruppe beziehen, nur eingeschränkt mit den Zahlen des Vorjahres verglichen werden.

  • 243.466 Studierende im 1. Fachsemester (Fächergruppe Ingenieurwissenschaften)
  • 59.862 (24,6 %) Studienanfängerinnen | 183.604 (75,4 %) Studienanfänger

2015 beginnen insgesamt 856.400 Studienanfängerinnen und Studienanfänger im 1. Fachsemester ein Studium in der Bundesrepublik Deutschland und damit +2,1 % (+17.782) mehr als im Jahr zuvor. Davon entfallen auf die Ingenieurwissenschaften 243.466 neue Studierende. Die starke Zunahme der Studierenden im 1. Fachsemester ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der Studienbereich Informatik nun zur Fächergruppe Ingenieurwissenschaften gezählt wird und mit 68.998 Erstsemestern eine große Zahl an neuen Studierenden in diese Fächergruppe eingebracht hat. Ohne die Informatik wäre die Zahl der Studierenden im 1. Fachsemester in den Ingenieurwissenschaften um +3,0 % von 169.326 in 2014 auf 174.468 in 2015 gestiegen.

Im Studienjahr 2015 entschließen sich 59.862 Studienanfängerinnen für ein Studium in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften. Auch hier schlägt die Zahl der Erstsemester im Studienbereich Informatik mit 16.947 Studienanfängerinnen stark ins Gewicht und lässt den Vergleich mit den Zahlen der vorherigen Jahre nur bedingt zu. Ohne die Studienanfängerinnen in der Informatik liegt die Zahl der weiblichen Erstsemester in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften bei 42.915. Diese Zahl zeigt, dass die absolute Zahl der Studienanfängerinnen in den Ingenieurwissenschaften – auch ohne den Systematikwechsel – in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist, und zwar von 12.028 in 1995 auf 40.885 in 2014 und nunmehr 42.915 in 2015. Im Vergleich zu 2014 (40.885) erhöhte sich die Zahl der Studienanfängerinnen in den Ingenieurwissenschaften ohne Informatik um +2.030 (+5,0 %).

Bei den Studienanfängern in die Fächergruppe Ingenieurwissenschaften macht sich die große Zahl der seit 2015 hierzu zählenden Informatikerstsemester stark bemerkbar: 52.051 männliche Studienanfänger in der Informatik lassen die Zahl der Studienanfänger in dieser Fächergruppe von 128.441 in 2014 auf 183.604 hochschnellen. Doch auch ohne die Informatik ist ein Anstieg der Studienanfängerzahlen im Bereich Ingenieurwissenschaften zu verzeichnen. Begannen 2014 128.441 Männer ein ingenieurwissenschaftliches Studium, so sind es 2015 bereits 131.553 (ohne Informatik) – ein Anstieg von +2,4 % (+3.112).

Bezogen auf die absoluten Zahlen der Studienanfängerinnen und Studienanfänger beträgt der Anteil der Studienanfängerinnen in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften (inklusive des Studienbereichs Informatik) 24,6 % im Jahr 2015. Somit nehmen in diesem Jahr sowohl von der Anzahl als auch vom Anteil her so viele Frauen wie nie zuvor ein Studium der Ingenieurwissenschaften auf, denn auch ohne den Studienbereich Informatik liegt der Anteil der Studienanfängerinnen in diesem Fachbereich bei 24,6 %.

Über alle Studienbereiche hinweg gesehen entscheiden sich 2015 14,4 % der Studienanfängerinnen und 41,8 % der Studienanfänger für ein Studium im Bereich der Ingenieurwissenschaften.

Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik

  • Leichter Rückgang bei den Zahlen der Studienanfängerinnen und -anfänger durch die Ausgliederung des Studienfachs Werkstoffwissenschaften
  • 61.247 Studierende im 1. Fachsemester (Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik)
  • 12.983 (21,2 %) Studienanfängerinnen | 48.264 (78,8 %) Studienanfänger
  • Veränderung 2014 auf 2015: insgesamt -2,6 % | Frauen: -2,6 % | Männer: -2,5 %

Im Studienjahr 2015 entscheiden sich mit 61.247 Studienanfängerinnen und Studienanfängern im 1. Fachsemester 1.607 weniger für ein Studium im Bereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik als noch 2014 (62.854). Der Studienbereich muss damit einen Verlust von -2,6 % (-1.607) bei den Studierenden im 1. Fachsemester hinnehmen, der allerdings allein auf den Wegfall des ehemals dazugehörigen Studienfachs Werkstoffwissenschaften zurückzuführen ist. Rechnet man den hierfür neu in die Fächersystematik aufgenommenen Studienbereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik hinzu, kommt es hingegen zu einem leichten Anstieg von +1,9 % (+1186).

Waren es im Studienjahr 2014 noch +5,9 % mehr Frauen, die ein Studium im Bereich Maschinenbau/ Verfahrenstechnik begonnen haben als im Jahr zuvor, so sinkt ihre Zahl im Studienjahr 2015 aus dem genannten Grund um -2,6 % im Vergleich zu 2014 (2015: 12.983, 2014: 13.328). Auch die Zahl der männlichen Studienanfänger ist dadurch 2015 im Vergleich zu 2014 gesunken: Starteten 2014 noch 49.526 männliche Studienanfänger ins erste Fachsemester dieses Studienbereichs, so sind es 2015 48.264 (-1.262; -2,5 %). Zusammen mit dem Studienbereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik kommt es jedoch bei beiden Geschlechtern mit +3,5 % (+465) bei den Frauen und +1,5 % (+721) bei den Männern) zu einem Anstieg.

Da sowohl bei den Frauen wie auch bei den Männern im ersten Fachsemester ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist, ist der prozentuale Anteil weiblicher und männlicher Studienanfänger im 1. Fachsemester im Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik gleich geblieben: Der Frauenanteil liegt 2015 wie schon 2014 bei 21,2 %. Bei den Männern liegt der prozentuale Anteil entsprechend bei 78,8 %. Wegen des etwas höheren Frauenanteils im Studienbereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik von 29,0 % würde dieser in Maschinenbau/Verfahrenstechnik nach alter Systematik allerdings nun bei 21,5 % liegen, was dem bisherigen Höchststand entspräche (Männer: 78,5 %).

Trotz des leichten Rückgangs lässt sich über eine längere Zeitreihe hinweg gesehen festhalten, dass die Zahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester deutlich angestiegen ist. Seit 1995 beispielsweise hat sie sich mehr als verfünffacht (1995: 2.544; 2015: 12.983).

Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studienbereich Elektrotechnik und Informationstechnik

  • Frauenanteil unter den Studienanfängern mit 15,3 % so hoch wie nie zuvor
  • 28.086 Studierende im 1. Fachsemester (Studienbereich Elektrotechnik und Informationstechnik)
  • 4.310 (15,3 %) Studienanfängerinnen | 23.776 (84,7 %) Studienanfänger
  • Veränderung 2014 auf 2015: insgesamt +2,2 % | Frauen: +9,6 % | Männer: +0,9 %

Im Studienjahr 2015 nehmen 28.086 Studienanfängerinnen und Studienanfänger ein Studium im 1. Fachsemester im Bereich Elektrotechnik und Informationstechnik auf. Der Studienbereich verbucht damit einen Zuwachs von +2,2 % (+599) im Vergleich zum Vorjahr. Aufgeschlüsselt nach den Zahlen der Studienanfängerinnen und Studienanfänger ergibt sich folgendes Bild: Kann bei den Studienanfängerinnen ein Plus von +379 (+9,6 %) Frauen zwischen 2014 und 2015 verzeichnet werden, so ist die Zahl der Studienanfänger im gleichen Zeitraum nur um +220 (+0,9 %) Männer gestiegen. Dementsprechend hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen von 3.931 in 2014 auf 4.310 in 2015 erhöht. Der Frauenanteil unter den Studienanfängern stieg damit von 14,3 % (2014) auf 15,3 % (2015). Der bereits in den letzten Jahren zu verzeichnende kontinuierlichen Aufwärtstrend des Frauenanteils im Studienbereich Elektrotechnik und Informationstechnik setzt sich somit auch in 2015 fort. Wie schon in den Jahren zuvor entschieden sich mehr Frauen für ein Studium der Elektrotechnik/Informationstechnik und mit 15,3 % ist ihr Anteil so hoch wie nie zuvor. Seit 1995 hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester insgesamt mehr als versiebenfacht (1995: 568; 2015: 4.310).

Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studienbereich Informatik

  • Fast jeder vierte Studienanfänger in der Informatik ist mittlerweile eine Frau
  • 68.998 Studierende im 1. Fachsemester (Studienbereich Informatik)
  • 16.947 (24,6 %) Studienanfängerinnen | 52.051 (75,4 %) Studienanfänger
  • Veränderung 2014 auf 2015: insgesamt +7,2 % | Frauen: +11,3 % | Männer: +5,9 %

Im Studienjahr 2015 entschließen sich 68.998 Studienanfängerinnen und Studienanfänger im 1. Fachsemester für ein Studium im Bereich Informatik. Die Informatik ist damit der Studienbereich mit der höchsten Zahl von Studienanfängerinnen und Studienanfängern in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften. Der prozentuale Zuwachs von 2014 auf 2015 liegt bei +7,2 % (+4.632).

Im Studienjahr 2015 beginnen +11,3 % (+1.726) mehr Frauen ein Studium im Studienbereich Informatik als im Vorjahr. Bei den Männern sind es +5,9 % (+2.906) mehr. Durch den Zuwachs steigt der Frauenanteil um +1 Prozentpunkte von 23,6 % (2014) auf 24,6 % (2015) und damit auf seinen bisher höchsten gemessenen Wert. Entsprechend ist mittlerweile fast jeder vierte Studienanfänger in der Informatik weiblich. Seit 1995 ist die Zahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester stark angestiegen. 2015 beginnen mehr als neun Mal so viele Frauen ein Informatikstudium wie 1995 (1995: 1.778; 2015: 16.947). Bei den Männern hat sich die Zahl im gleichen Zeitraum mehr als vervierfacht (1995: 11.158; 2015: 52.051).

Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studienbereich Bauingenieurwesen

  • Frauenanteil unter den Studienanfängern im Bauingenieurwesen steigt erstmals auf über 30%
  • 18.896 Studierende im 1. Fachsemester (Studienbereich Bauingenieurwesen)
  • 5.689 (30,1 %) Studienanfängerinnen | 13.207 (69,9 %) Studienanfänger
  • Veränderung 2014 auf 2015: insgesamt +2,7 % | Frauen: +8,3 % | Männer: +0,5 %

Im Studienjahr 2015 beginnen 18.896 Studienanfängerinnen und Studienanfänger ein Studium im Bereich Bauingenieurwesen. Der Studienbereich verzeichnet mit einem Plus von +505 Studierenden im 1. Fachsemester im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um +2,7 %.

Damit hat sich der kontinuierliche Aufwärtstrend der letzten Jahre auch im Studienjahr 2015 fortgesetzt. Besonders positiv ist der kontinuierliche Anstieg der weiblichen Studienanfängerinnenzahlen: Im Studienjahr 2015 beginnen +8,3 % (+434) mehr weibliche Studierende ein Studium im Bereich Bauingenieurwesen als im Vorjahr. Bei den männlichen Studierenden ist ein Anstieg von +0,5 % (+71) zu verzeichnen. Aufgrund des diesjährigen weitaus stärkeren Anstiegs bei den Frauen steigt der Frauenanteil um +1,5 Prozentpunkte und liegt damit 2015 bei 30,1 % – so hoch wie noch nie. Damit hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester seit 1995 insgesamt stark erhöht (1995: 2.807; 2015: 5.689).

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