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D21-Digital-Index 2024/2025: Veröffentlichung und D21talk in Berlin

Wie digital ist unsere Gesellschaft? Wer nutzt digitale Tools, wer nicht? Und wie ermöglichen wir eine digitale Teilhabe für alle? Das sind Fragen, die anlässlich der Veröffentlichung der Studie D21-Digital-Index 2024/25 beim D21talk in Berlin in den Blick genommen wurden. Prof.'in Barbara Schwarze, Vorsitzende von kompetenzz, stellte die Ergebnisse der Studie vor.

Barbara Schwarze bei der Vorstellung des Digital-Index Bild: Anika Nowak

Der neue Digital-Index 2024/25 zeigt: Der digitale Wandel eröffnet Chancen, doch nicht alle profitieren gleichermaßen. Besonders Frauen, aber auch Menschen mit niedrigerem Bildungsniveau und ältere Generationen sind häufiger digital abgehängt. Das führt dazu, dass ein Großteil der Bevölkerung nicht gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben kann.

Auch beim D21talk zur Vorstellung des neuen D21-Digital-Index 2024/2025 wurde besonders deutlich: Digitalisierung muss alle Menschen mitnehmen!

In ihrer Rolle als Präsidiumsmitglied der Initiative D21 e. V. stellte Prof.'in Barbara Schwarze die aktuellen Ergebnisse des Digital-Index gemeinsam mit Stefanie Exel von Kantar vor. Auch kompetenzz-Geschäftsführerin Romy Stühmeier nahm an der Veranstaltung teil und verfolgte die Diskussionen. Diese zeigten, dass gerade Gruppen außerhalb der klassischen Büroberufe oft nur schwer Zugang zu digitalen Tools haben – sei es in der Produktion, im Handwerk oder in der nachberuflichen Phase. Elke Schilling vom Verein Silbernetz, berichtete über ihre älteste Anruferin - mit 108 Jahren. Diese Menschen haben Fragen und Ängste zur Digitalisierung und möchten mitgenommen werden.

Zentrale Themen und Fragestellungen des D21talks

  • Wie erreichen wir alle Menschen? Zugang zu digitalen Lösungen muss auch für Dienstleistungsberufe, ältere Generationen oder vulnerable Gruppen gesichert sein.  
  • Wo bleibt die Mensch-Mensch-Interaktion? Technik sollte den Menschen unterstützen, Zeit geben und Prozesse erleichtern – aber nicht den sozialen Austausch ersetzen.  
  • Auch junge Menschen brauchen digitale Resilienz! Schulen sind ein wichtiger Zugang, doch die digitalen Kompetenzen müssen gezielt gefördert werden.  
  • Wie verhindern wir digitale Diskriminierung? Initiativen wie YOUNA von Said Haider zeigen, wie anonyme KI-gestützte Beratung Betroffene unterstützen kann.


Das Fazit des D21talks: Digitale Angebote müssen divers gedacht werden, um wirklich alle zu erreichen!


Der D21-Digital-Index ist eine Studie der Initiative D21, wird durchgeführt von Kantar und gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. kompetenzz unterstützt die D21-Studie seit vielen Jahren und ist Mitglied der Initiative D21.