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Aufschlag für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Badminton
Am 29.03.2025 hat das Team des kompetenzz-Projekts "Klischeefrei im Sport – no stereotypes" auf Einladung des Badminton-Verbands Berlin-Brandenburg (BVBB) einen Workshop zum Thema "Klischeefreiheit in Verband, Verein und Spielbetrieb" durchgeführt. Die Veranstaltung, die vom Badminton-Verband Berlin-Brandenburg (BVBB) initiiert wurde, brachte engagierte Verbands- und Vereinsmitglieder zusammen, um neue Wege für einen klischeefreien Sportbetrieb im Badminton zu ermitteln.

Wie kann Nachwuchs gewonnen werden? Wie kann eine höhere Beteiligung von FLINTA* Personen gelingen? Wie werden Trainingsstrukturen und Turniere klischeefrei gestaltet? Und wie können Sportlerinnen sichtbarer werden? Diese Fragen standen am Samstag im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Bereits im Februar 2025 fand auf Einladung des Verbandes ein Online-Termin für Interessierte statt, um über das Vorhaben zu informieren, Raum für Austausch zu schaffen und das Projekt "Klischeefrei im Sport" vorzustellen. Nach einem fachlichen Input zum Mehrwert von Klischeefreiheit im Sport konnten im Februar bereits erste Ideen für mehr Klischeefreiheit gesammelt und Themenfelder für die weitere Bearbeitung identifiziert werden. Daran angeknüpft, haben die Teilnehmenden an diesem Samstag Ideen für weitere Maßnahmen entwickelt.
An Workshop-Tagen wie diesem wird immer wieder deutlich, wie wichtig persönlicher Austausch, Perspektivenvielfalt und unterschiedliches Erfahrungswissen sind, um Herausforderungen Schritt für Schritt gemeinsam anzugehen und Lösungsvorschläge zu entwickeln.
*FLINTA: Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen
Das Projekt Klischeefrei im Sport – no stereotypes ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. angesiedelt. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.