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Absolventinnen und Absolventen in ausgewählten Studienbereichen der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften im Prüfungsjahr 2016

Die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen basieren auf dem Prüfungsjahr 2016, das sich aus der Summe des Wintersemesters 2015/2016 und dem nachfolgenden Sommersemester 2016 zusammensetzt, während die Anzahl der Studierenden insgesamt nur zum jeweiligen Wintersemester erhoben wird.

Achtung: Durch die Änderung der Fächersystematik gehört der Studienbereich Informatik nun zur Fächergruppe Ingenieurwissenschaften. Dadurch können die Zahlen, die sich auf die gesamte Fächergruppe beziehen, nur eingeschränkt mit den Zahlen des Vorjahres verglichen werden.

  • 55.160 Absolventinnen und Absolventen
  • 26.798 (48,6 %) Absolventinnen | 28.362 (51,4 %) Absolventen
  • Veränderung 2015 auf 2016: insgesamt -31,5 % | Frauen: -14,2 % | Männer: -42,4 %
  • 10,8 % aller Absolventinnen und 11,7 % aller Absolventen entfallen auf die Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften

Im Prüfungsjahr 2016 schließen 55.160 Studierende ihr Studium in der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften ab. 26.798 Abschlüsse werden von Frauen absolviert und 28.362 von Männern. Die Zahl der Absolventinnen und Absolventen sinkt im Vergleich zum Vorjahr um -31,5 % (-25.313), was auf den Systematikwechsel und den damit einhergehenden Wegfall der Informatik zurückzuführen ist.

Durch die geänderte Systematik erhöht sich der Anteil der von Frauen abgelegten Abschlüsse in der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften von 38,8 in 2015 auf 48,6 % in 2016, während der Anteil der Männer im gleichen Zeitraum von 61,2 % auf 51,4 % sinkt. Damit kommt es in dieser Fächergruppe bei den Prüfungen zu einem nahezu ausgeglichenen Verhältnis zwischen Absolventinnen und Absolventen.

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Mathematik

  • 10.233 Absolventinnen und Absolventen (Studienbereich Mathematik)
  • 4.637 (45,3 %) Absolventinnen | 5.596 (54,7 %) Absolventen
  • Veränderung 2015 auf 2016: insgesamt -3,8 % | Frauen: -7,5 % | Männer: -0,4 %

Im Studienbereich Mathematik setzt sich auch 2016 der Rückgang der Absolventinnen- und Absolventenzahlen weiter fort. Gab es 2014 mit 10.706 Abschlüssen so viele Absolventinnen und Absolventen wie nie zuvor in diesem Studienbereich, so ist ihre Anzahl im Prüfungsjahr 2015 leicht um -0,7 % (-73) gesunken und im Prüfungsjahr 2016 sogar um -3,8 (-400). Betrachtet man Frauen und Männer getrennt, so ist festzustellen, dass die Zahl der Absolventinnen im zweiten Jahr in Folge deutlich sinkt, und zwar um -7,5 % (-376) auf 4.637. Die Zahl der Absolventen stagniert dagegen im Prüfungsjahr 2016 mit -0,4 % (-24; 2014 auf 2015: +138; +2,5 %).

Damit erlangen 2016 mehr Männer als Frauen einen Abschluss im Studienbereich Mathematik. Der prozentuale Frauenanteil im Studienbereich Mathematik ist von 2015 auf 2016 auf 45,3 % gesunken. Zwischen 2004 und 2013 lag der Frauenanteil noch kontinuierlich bei über 50 %. Die Gesamtzahl der Prüfungen im Studienbereich sinkt damit erneut (-3,8 %; -400) und liegt jetzt bei 10.233.

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Physik, Astronomie

  • 7.957 Absolventinnen und Absolventen
  • 1.592 (20,0 %) Absolventinnen | 6.365 (80,0 %) Absolventen
  • Veränderung 2015 auf 2016: insgesamt -2,5 % | Frauen: +0,4 % | Männer: -3,2 %

Für das Prüfungsjahr 2016 berichtet das Statistische Bundesamt im Studienbereich Physik, Astronomie 7.957 Absolventinnen und Absolventen. Die Gesamtzahl sinkt damit um -2,5 % (-206), wobei sie noch 2015 mit 8.163 ihren bisher höchsten Wert erreichte.

Unterteilt nach Geschlecht zeigt sich ein unterschiedliches Bild. Die Anzahl der Absolventinnen stagniert nahezu (+0,4 %; +7) und erreicht mit 1.592 ihren bis dato höchsten Wert.

Bei den Absolventen findet sich ein Rückgang von -3,2 % (-213). Ihre Zahl erreichte im Prüfungsjahr 2015 mit 6.578 ihren bis dato höchsten Wert und sinkt 2016 auf 6.365. Der Anteil der von Frauen erworbenen Abschlüsse steigt damit in 2016 auf 20,0 %.
Insgesamt hat sich die Zahl der von Frauen erworbenen akademischen Grade im Studienbereich Physik, Astronomie von 1995 bis 2016 fast verdreifacht (1995: 562; 2016: 1.592).

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Chemie

  • 10.823 Absolventinnen und Absolventen
  • 4.938 (45,6 %) Absolventinnen | 5.885 (54,4 %) Absolventen
  • Veränderung 2015 auf 2016: insgesamt +0,3 % | Frauen: +4,1 % | Männer: -2,7 %

Im Prüfungsjahr 2016 gibt es im Studienbereich Chemie mit 10.823 erfolgreichen Abschlüssen so viele wie nie zuvor. Gegliedert nach Geschlecht ist bei den Frauen ein deutlicher Anstieg (+4,1 %; +194) und bei den Männern ein Rückgang (-2,7 %; -166) zu verzeichnen. Der prozentuale Anteil der Frauen steigt im Prüfungsjahr 2016 um 1,7 Prozentpunkte auf 45,6 %. Damit dreht sich der 2011 eingesetzte Abwärtstrend vorerst um.

Insgesamt kommt es von 1995 bis 2016 bei den von Frauen erworbenen akademischen Graden im Studienbereich Chemie zu einer Zunahme von +131,1 % (1995: 2.137; 2016 4.938). Bei den Männern liegt die Zunahme im selben Zeitraum bei +28,7 % (1995: 4.573; 2016: 5.885).

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