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Studienanfängerinnen und Studienanfänger der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften im Studienjahr 2015

Die Daten der Studienanfängerinnen und Studienanfänger beziehen sich ausschließlich auf das 1. Fachsemester, da so auch Fachwechslerinnen und Fachwechsler mitberücksichtigt werden, wobei das betrachtete Studienjahr 2015 sich aus dem Sommersemester 2015 und dem Wintersemester 2015/2016 zusammensetzt.

Achtung: Durch die Änderung der Fächersystematik gehört der Studienbereich Informatik nun zur Fächergruppe Ingenieurwissenschaften. Dadurch können die Zahlen, die sich auf die gesamte Fächergruppe beziehen, nur eingeschränkt mit den Zahlen des Vorjahres verglichen werden.

  • Wegfall des Studienbereichs Informatik lässt Frauenanteil auf fast 50 % ansteigen
  • 103.542 Studierende im 1. Fachsemester (Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften)
  • 49.884 (48,2 %) Studienanfängerinnen | 53.658 (52,8 %) Studienanfänger

Die Fächersystematik wurde vom Statistischen Bundesamt verändert: Der Studienbereich Informatik gehört nun nicht mehr zur Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften, sondern zur Fächergruppe Ingenieurwissenschaften. Entsprechend hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger in der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften um die Zahl der Erstsemester im Studienbereich Informatik verringert. Da in der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften die Informatik der Studienbereich mit der höchsten Zahl an Studierenden im 1. Fachsemester war, ist die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger in dieser Fächergruppe entsprechend stark gesunken, und zwar von 167.203 (2014, inklusive des Studienbereichs Informatik) auf 103.542 (2015, ohne den Studienbereich Informatik). Demgegenüber ist der prozentuale Anteil der Studentinnen im 1. Fachsemester durch den Wegfall der Informatik in der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften stark gestiegen, da in den verbliebenen Studienbereichen der Frauenanteil generell höher liegt, als es in der Informatik der Fall war. Entsprechend sind im Studienjahr 2015 mit 49.884 Studienanfängerinnen in der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften 48,2 % der Studierenden im 1. Fachsemester weiblich. 2014 waren es nur 38,6 %. Der prozentuale Anteil der männlichen Studienanfänger hat sich hingegen durch die Änderung der Fächersystematik von 2014 auf 2015 stark verringert und sank von 61,4 % (102.639) in 2014 auf 51,8 % (53.658) in 2015.

Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studienbereich Mathematik

  • 26.538 Studierende im 1. Fachsemester (Studienbereich Mathematik)
  • 12.691 (47,8 %) Studienanfängerinnen | 13.847 (52,2 %) Studienanfänger
  • Veränderung 2014 auf 2015: insgesamt +1,5 % | Frauen: +0,9 % | Männer: +2,0 %

Im Studienjahr 2015 entscheiden sich 26.538 Männer und Frauen im 1. Fachsemester für ein Studium im Bereich Mathematik. Nach einem leichten Einbruch von 2011 auf 2012 (-3,9 % der Studienanfängerinnen und Studienanfängerzahlen) konnte – wie schon 2014 – eine leichte Steigerung der Studienanfängerinnen- und Studienanfängerzahlen erreicht werden. Die Zahl stieg insgesamt um +1,5 % (+383).

Im Studienjahr 2014 beginnen +0,9 % (+108) mehr Frauen ein Studium im Studienbereich Mathematik als im Vorjahr, bei den Männern sind es +2,0 % (+275). Aufgrund des stärkeren Anstiegs bei den männlichen Studienanfängern sinkt der Frauenanteil im Vergleich zum Vorjahr minimal um -0,3 Prozentpunkte (2014: 48,1 %; 2015: 47,8 %). Seit 1995 ist die Zahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester im Studienbereich Mathematik insgesamt auf das Zweieinhalbfache gestiegen (1995: 4.845; 2015: 12.691), die Zahl der Studienanfänger hat sich mehr als verdoppelt (1995: 6.061: 2015: 13.847).

Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studienbereich Physik, Astronomie

  • 18.325 Studierende im 1. Fachsemester (Studienbereich Physik, Astronomie)
  • 5.962 (32,5 %) Studienanfängerinnen | 12.363 (67,5 %) Studienanfänger
  • Veränderung 2014 auf 2015: insgesamt: +3,5 % | Frauen: +6,3 % | Männer: +2,2 %

Im Studienjahr 2015 wählen 18.325 Studierende im 1. Fachsemester ein Studium im Bereich Physik und Astronomie. Davon sind 5.962 weiblich und 12.363 männlich. Die prozentuale Zunahme insgesamt liegt bei +3,5 % (+624) und damit höher als im Vorjahr (2014: +0,3 %).

Es beginnen in diesem Jahr +6,3 % (+352) mehr Frauen ein Studium im Studienbereich Physik, Astronomie als im Vorjahr. Bei den Männern sind hingegen bundesweit +2,2 % (+272) mehr Studienanfänger der Physik zu verzeichnen. Seit 1995 hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester insgesamt versechsfacht (1995: 993; 2015: 5.962).

Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studienbereich Chemie

  • 18.857 Studierende im 1. Fachsemester (Studienbereich Chemie)
  • 8.488 (45,0 %) Studienanfängerinnen | 10.369 (55,0 %) Studienanfänger
  • Veränderung 2014 auf 2015: insgesamt +4,1 % | Frauen: +7,2 % | Männer: +1,6 %

Im Studienjahr 2015 beginnen 18.857 Studierende im 1. Fachsemester ein Studium im Bereich Chemie. Dieser weist bei den Studienanfängerinnen und Studienanfängern im 1. Fachsemester einen Anstieg von +4,1 % (+737) auf.

Im Studienjahr 2015 beginnen +7,2 % (+569) mehr Frauen ein Studium in der Chemie, bei den Männern beträgt der Zuwachs +1,6 % (+168). Da der Zuwachs bei den Studienanfängerinnen höher ausfällt als bei den Studienanfängern, steigt der Frauenanteil um +1,3 % von 43,7 % (2014) auf 45,0 % (2015). Im Vergleich zu 1995 hat sich die Anzahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester mehr als verdreifacht (1995: 2.358; 2015: 8.488).

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