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Demografischer Wandel im Fokus: Engagement im Landtag NRW

Am 19. März 2026 war unser Modellprojekt Zukunftsraum Demografie mit einem Infostand im Landtag NRW vertreten. Christiane Knirsch, Leiterin der Geschäftsstelle Zukunftsraum Demografie, und Hedwig Diekwisch, fachwissenschaftliche Referentin, führten viele anregende Gespräche unter anderem mit Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur, Innenminister Herbert Reul, Landtagspräsident André Kuper sowie Staatssekretär Matthias Heidmeier.

Christiane Knirsch steht am Infostand des Zukunftsraums Demografie im Landtag NRW und tauscht sich mit Landtagsabgeordneten aus.

Bei den Gesprächen zu kommunaler Daseinsvorsorge, sorgenden Gemeinschaften, Mobilität im ländlichen Raum und der Rolle von Datenerhebungen stand im Mittelpunkt, welche landespolitischen Rahmenbedingungen Kommunen für gute Entscheidungen benötigen. Dabei rückte die Frage in den Fokus, wie Landes- und kommunale Ebene enger verzahnt werden können und welche Wirkungen sich durch ein abgestimmtes Vorgehen erzielen lassen.

Von gut aufwachsen bis gut alt werden – zukunftsfähige, attraktive und vielfältige Kommunen für alle Lebensphasen: Das ist die Vision des Zukunftsraums Demografie. Kommunen werden darin unterstützt, den demografischen Wandel generationenübergreifend und nachhaltig zu gestalten.

Wir sind überzeugt: Die Herausforderungen des demografischen Wandels brauchen klare Entscheidungen und gute Gespräche auf allen Ebenen. Im Landtag NRW konnten die Vertreterinnen des Zukunftsraums Demografie erleben, dass ein großes Interesse daran besteht, wie Kommunen den demografischen Wandel konkret gestalten können. Und sie konnten weitere strategische Ansätze kennenlernen, zum Beispiel durch den Bürgerrat des Landtags NRW, der ein wichtiges Signal in Sachen kommunaler Daseinsvorsorge setzt. 

Der Infostand wurde möglich dank einer Initiative des Landtagsabgeordneten Tom Brüntrup, der bereits mehrfach im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. zu Besuch war.

Der "Zukunftsraum kommunale Demografiegestaltung" wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Die Geschäftsstelle ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. angesiedelt.